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gender budgetingGender Budgeting
Gender Budgeting

Zum Thema

Gender Budgeting wurde als Element der Gender Mainstreaming-Strategie in Budgetpolitik und Verwaltung eingeführt und stellt ein Instrumentarium zur Darstellung und Überwindung von geschlechtsspezifischen Disparitäten in öffentlichen Budgets dar.

 

Mit dem Beschluss des neuen Haushaltsrechts wurde Gender Budgeting auf allen Steuerungsebenen verankert. Gleichstellung soll damit in den gesamten Budgetprozess - Planung, Vollzug und Controlling - integriert werden. Die Umsetzung wird durch die Einführung der wirkungs- und leistungsorientierten Budgetierung im öffentlichen Haushalt unterstützt (ab 2013), wobei die Gleichstellung der Geschlechter eine Dimension der Wirkungsorientierung darstellt.

 

Zur rechtlichen Grundlagen, Begrifflichkeiten und Umsetzung siehe genderDiskurs 08 Gender Budgeting in der Forschungsförderung

 

Durch die Verankerung in der Verfassung hat Gender Budgeting eine starke Legitimation und bildet einen wesentlichen Hebel zur Durchsetzung von Geschlechtergerechtigkeit. Österreich nimmt damit eine Vorreiterrolle in wirkungsorientierter sowie geschlechtergerechter Budgetgestaltung innerhalb Europas ein. Nun geht es darum, für sämtliche Bereiche des öffentlichen Haushalts - so auch für die Forschungsförderung - Mittel und Wege zur praktischen Umsetzung zu finden.

 

Gender Budgeting in der Forschungsförderung

 

Um eine systematische Analyse der Mittelverteilung und der Wirkung auf die Gleichstellung realisieren zu können, ist Gender Budgeting in der Forschungsförderung gleichzeitig auf Ebene von Politik/Strategie, Verwaltung und Umsetzung (Förderprogrammmanagement, Förderagenturen, aber auch autonome Universitäten) zu denken. Ziel ist die Realisierung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern in der Förderpolitik und die Integration der Gender-Perspektive auf allen Ebenen der Budget- und Förderprozesse. Wesentliche Fragestellungen dabei sind:

 

  • Wie sieht die Verteilung von öffentlichen Ausgaben auf die Geschlechter aus?
  • Wie wirkt die Förderpolitik kurz- und langfristig auf die Ressourcenverteilung zwischen den Geschlechtern / auf die sozioökonomische Stellung von Frauen und Männern (Zugang zu Ressourcen, Arbeit, Freizeit, gesellschaftliche Teilhabe etc.)?
  • Wem kommen die Ergebnisse der geförderten Leistungen/Produkte zugute?

 

Nutzen von Gender Budgeting

  • Qualitätssteigerung: Konkretisierung von Zielgruppen (LeistungsempfängerInnen), NutznießerInnen und Nutzungskontexten von geförderten Leistungen/ Produkten
  • Höhere Transparenz der Mittelvergabe
  • Identifizieren von Ungleichheiten und Ableitung notwendiger Förderungen benachteiligter Zielgruppen
  • Konkretisierung von Gender Mainstreaming-Prozessen, Schaffung von Voraussetzungen für politisches (Um-)Steuern
  • Bewusstseinsbildender Effekt in Politik, Verwaltung und beteiligten Organisationen

 

Obwohl Gender Budgeting rechtlich gut verankert ist, stellt die Umsetzung von Gender Budgeting eine große Herausforderung dar. Die Gründe dafür sind ebenso zahlreich wie vielfältig und reichen von der oftmals fehlenden politischen Vision über den Mangel an Ressourcen bis hin zur unzulänglichen Datenlage und Gleichstellungszielen. Gender Budgeting und Gender Monitoring stellen aber sinnvolle Ansätze dar, um Verteilungs-, Beschäftigungs- und Einkommenseffekte von Forschungsprogrammen zu untersuchen.

 

Die Analyseinstrumente, die im Rahmen von Gender Budgeting zur Anwendung kommen, sind vielfach bekannt, um in der Praxis flächendeckend umsetzbar zu sein, braucht es aber mehr: eine politische Vision, die die Ziele vorgibt, eine Strategie, die den Rahmen für den Umsetzungsprozess spannt sowie Ressourcen, die Gender-, Fach- und Budgetkompetenzen vereinen.

 

Aus der Praxis

Expertinnendiskussion Gender Budgeting in der Forschungsförderung

 

Was Gender Budgeting für die Forschungsförderung bedeuten kann, wurde am 11.12.2009 in der  Veranstaltung Gender Budgeting und Forschungsförderung  der genderAG im Haus der Forschung gemeinsam mit ExpertInnen diskutiert.

 

Gender Budgeting ermöglicht neben einer transparenteren Verwaltung auch eine transparentere Forschungsförderung und damit eine transparentere Vergabe von öffentlichen Mitteln. Wissen, Kompetenz, politische Verantwortung wie auch entsprechende Vorgaben seitens Fördergeber und entsprechende Kriterien bei der Vergabe der Förderungsmittel braucht es in der Zukunft, um die notwendigen Veränderungen der Rahmenbedingungen in der Forschungswelt in Österreich herbeizuführen.

 

Studie Gender Budgeting in Forschungs- und Technologieprogrammen des bmvit 

 

In dieser Pilotstudie wurde die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern in ausgewählten bmvit-Programmen erhoben. Die Beschäftigungssituation in den untersuchten Projekten ist geprägt von einer klassischen vertikalen und horizontalen Segregation, die sich in teilweise sehr niedrigen Frauenanteilen in technologieorientierten Sektoren, höheren Funktionen (Projektleitungen, Geschäftsführungen) und besser dotierten Lohnsegmenten niederschlägt.

 

Entsprechend der geringen Frauenbeschäftigung kommt ein Großteil der Förderkosten Männern zugute, der Effekt wird durch die Tatsache verstärkt, dass Frauen vermehrt in Funktionen mit geringerem Stundensatz tätig sind. Am Beispiel einer Verkehrsprogrammlinie dargestellt: Bei einem Frauenanteil von 14% wurden 9,1% der gesamten Personalkosten mit weiblichen Beschäftigten abgerechnet, 9,4% der Stunden wurden von Frauen geleistet. Der Frauenanteil an Projektleitungen lag bei 6,7%.

 

Studie Gender Budgeting in fünf Forschungsprogrammen des BMWF 

 

In dieser Studie geht es nicht nur um die Frage, wer zu welchen Bedingungen gefördert wurde, sondern auch, was konkret erforscht wurde. Dazu wurden die Inhalte der Forschungsprogramme und -projekte hinsichtlich ihrer Gleichstellungswirkungen ebenso wie die quantitative personenbezogene Mittelverteilung analysiert.

 

Neben genauen Detailuntersuchungen, u. a. zu Arbeitszeit und Ressourcenverteilung, Beschäftigungswirkungen, vertikalen und horizontalen Effekten, Einkommens- und sozialen Sicherungseffekten wurde auch untersucht, ob bzw. inwieweit Genderaspekte in den Forschungsfragen, im Forschungsprozess, den Forschungsmethoden oder in den Forschungsergebnissen einbezogen waren. In persönlichen Interviews wurden der Stand der Genderforschung für das Themenfeld, das grundsätzliche Verständnis sowie die Relevanz von Gender im Forschungsprojekt thematisiert.

 

Leitfäden zur praktischen Umsetzung von Gender Budgeting finden Sie in der FEMtech Literatur-Datenbank. 

 

Literatur

In der FEMtech Literatur-Datenbank werden relevante Studien, Beiträge und Leitfäden zu Gender Budgeting im Allgemeinen sowie zu Gender Budgeting in der Forschungsförderung bereit gestellt.

 

Studien und Berichte aus Österreich

 

50% des Budgets der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Frauen. Implementierung, Umsetzung und Wirkung des Genderbudgetziels

Hedwig Lutz, Margit Schratzenstaller (WIFO), Andrea Leitner, Andrea Laimer (IHS) (April 2013)

 

2007 wurde in Österreich die Verpflichtung zum Gender Budgeting verfassungsrechtlich verankert. Sie gilt für den Bundeshaushalt ebenso wie für die Haushalte der nachgeordneten Gebietskörperschaften und ist damit ein integraler Bestandteil der wirkungsorientierten Haushaltsführung. Im Arbeitsmarktservice besteht vor dem Hintergrund der Zielsetzungen des Bundesministers für Arbeit eine mehrjährige Tradition der geschlechtersensiblen, gleichstellungs- und wirkungsorientierten Arbeitsmarktpolitik.
Seit mehreren Jahren ist dabei die explizite Vorgabe an das Arbeitsmarktservice formuliert, zumindest 50% der Fördermittel im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Frauen zu verwenden. In der vorliegenden Studie werden basierend auf einer Kombination von quantitativen und qualitativen Methoden die Strategien und Strukturen des Mitteleinsatzes in den Bundesländern untersucht sowie die Wirkung dieses Genderbudgetziels diskutiert.“

 

Download: 50% des Budgets der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Frauen (pdf)

genderDiskurs 08: Gender Budgeting in der Forschungsförderung (Juni 2010)

Gender Budgeting wurde als Element der Gender Mainstreaming-Strategie in Budgetpolitik und Verwaltung eingeführt und stellt ein Instrumentarium zur Darstellung und Überwindung von geschlechtsspezifischen Disparitäten in öffentlichen Budgets dar. Während die deutschen NachbarInnen neidig auf die verfassungsrechtliche Verankerung von Gender Budgeting in Österreich schauen, werden hierzulande Potenzial und Grenzen in Zeiten von (zukünftigen) Konsolidierungsmaßnahmen diskutiert. genderDiskurs08 bietet Gelegenheit die Auswirkungen von Gender Budgeting für die Forschungsförderung zu diskutieren und einige Praxisbeispiele aufzuzeigen.

 

genderDiskurs 08 (pdf, 1,5 MB)

 

Gender Budgeting in Forschungs- und Technologieprogrammen

Schaffer, Nicole et al. (2009): Gender Budgeting in Forschungs- und Technologieprogrammen (BMVIT), Wien.

 

Die Gender Budget-Analyse hat zum Ziel, die quantitative personenbezogene Mittelverteilung als auch die qualitative Gleichstellungswirkungen der bmvit-Forschungs-und Technologieförderung zu untersuchen: Dabei geht es um 1. Definition und Beschreibung der geschlechterspezifischen Disparitäten / Segregation in der Forschungs- und Technologieförderung des bmvit (nach Maßgabe der Daten): 1.) Analyse der Verteilung der Fördergelder auf Frauen und Männer - Analyse der Beschäftigungs- und der Einkommenssituation von Frauen und Männern. 2.) Geht es um Empfehlungen im Hinblick auf die Weiterentwicklung des FFG-Monitorings. Ergebnis des Forschungsprojektes sollte eine Machbarkeitsstudie sein, wie Gender Budgeting und die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern - so wie in Bundesverfassungsgesetz und Haushaltsreform gefordert - in den Forschungs- und Technologieprogrammen umgesetzt werden könnte.

 

Download: Gender Budgeting in Forschungs- und Technologieprogrammen (pdf)

Was ist Gender Budgeting

Tenschert, Itta/Faltin, Ulrike (2009): Was ist Gender Budgeting. Broschüre des Netzwerks österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen.

 

Seit 2009 ist Gender Budgeting in der österreichischen Verfassung verankert und platziert Österreich damit in eine Vorreiterposition innerhalb der Europäischen Union. Diese Broschüre will allgemein verständlich Gender Budgeting beleuchten und ein breites Publikum darüber informieren, was mit gerechter Budgetpolitik erreicht werden kann.

 

Download: Was ist Gender Budgeting (pdf)

Gender Budgeting und Forschungsförderung

Gender AG Haus der Forschung (2009) : Gender Budgeting und Forschungsförderung, Wien.

 

Nachlese zur ExpertInnendiskussion am 11. Dezember 2009 im Haus der Forschung. Was Gender Budgeting für die Forschungsförderung bedeuten kann diskutierten TeilnehmerInnen aus Ministerien und Forschungsunternehmen. TeilnehmerInnen waren Gerhard Steger (BMF), Elisabeth Klatzer (BKA), Eva Czernohorszky (ZIT), Nicole Schaffer (Joanneum Research).

 

Download: Gender Budgeting und Forschungsförderung (pdf)

Auf dem Weg zu Gender Monitoring und Gender Budgeting an der Akademie der Bildenden Künste in Wien

Biffl Gudrun (2008): Auf dem Weg zu Gender Monitoring und Gender Budgeting an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Wien

Die Akademie der Bildenden Künste will Gender Budgeting als Instrument zur Sicherung der Geschlechtergerechtigkeit in das Personal- und Studienmanagementsystem integrieren. Die vorliegende Studie zeigt, wie ein solches System konzipiert werden könnte. Gemäß der Analyse der Personalstruktur erhöht die bisherige Frauenförderung die Gender-Gerechtigkeit, reicht aber nicht aus, um sie im Kunst- und Forschungsdesign sowie in der Lehre zu verankern.

Download: Genderbudgeting Akademie Bildende Kuenste.pdf

Gender Budgeting als Beitrag zur Demokratisierung europäischer Wirtschaftpolitik?

Gubitzer Luise, Klatzer Elisabeth et al. (2008): Gender Budgeting als Beitrag zur Demokratisierung europäischer Wirtschaftpolitik? Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Wien

Download: Gender Budgeting_Demokratisierung_Wirtschaftspolitik.pdf (Langfassung)

Download: Gender Budgeting_Demokratisierung_Wirtschaftspolitik_kurz.pdf (Summary)

Gender-Budget-Analysen

Mayrhuber, Christine et al. (2007) : Gender-Budget-Analysen: Methoden und konzeptionelle Grundlagen. In: WIFO Monatsbericht 1/2007, S. 47-54, Wien.

 

Die EU hat 1999 den Einsatz von Gender Budgeting als Gleichstellungsinstrument beschlossen. Seither wird an der konkreten Verankerung in der Haushaltspolitik der Mitgliedsländer gearbeitet. Gender-Budget-Analysen gewinnen daher auch in Österreich an Bedeutung. Im Rahmen des Bundesvoranschlags 2005 führten die Ressorts erstmals für ausgewählte Budgetbereiche eine Analyse aus der Geschlechterperspektive durch. Für eine dauerhafte Verankerung einer geschlechtergerechten Budgetgestaltung bietet Gender Budgeting unterschiedliche Methoden und Instrumente an, ist aber an bestimmte konzeptionelle Grundlagen gebunden, die derzeit in Österreich erst erarbeitet werden müssen.

 

Download: Gender-Budget-Analysen (pdf)

Gender Budgeting. Theorie und Praxis im internationalen Vergleich.

Lichtenecker, Ruperta/Salmhofer, Gudrun (2006): Gender Budgeting, Theorie und Praxis im internationalen Vergleich. Studien zu Frauen- und Geschlechterforschung, Band 4.

 

Budgets sind nicht geschlechtsneutral, sondern haben unterschiedliche Folgen für die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern. Diese Unterschiede - die gleichzeitig Machtverhältnisse darstellen - sollen mit dem Konzept des Gender Budgeting korrigiert werden. Gender Budgeting bedeutet die Umsetzung von Gender Mainstreaming auf finanzpolitischer Ebene und setzt damit einen wichtigen Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit. Der vorliegende Band versammelt ein breites Spektrum an theoretischen und praxisorientierten Beiträgen von internationalen Expertinnen und Experten zur Herangehensweise und Realisierung von Gender Budgeting. Er ist für jene gedacht, die an Hintergründen und laufende Aktivitäten zu Gender Budgeting interessiert sind, und liefert Anregungen für die eigene Arbeit in diesem Bereich.

 

Bestellinformationen: Studien Verlag Innsbruck-Wien-München

ISBN: 3-7065-4046-0

Gender-Budget-Analyse für Oberösterreich

Mayrhuber Christine, Neumayr Michaela, Schratzenstaller Margit et al. (2006): Gender-Budget-Analyse für Oberösterreich. Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung und Solution im Auftrag des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung, durchgeführt von WIFO und Solution. Wien/Salzburg

Download: Gender Budget Analyse für Oberösterreich.pdf (Langfassung)

Download: Gender Budget Analyse für Oberösterreich.pdf (Kurzfassung)

Strategieentwicklung für eine geschlechtergerechte Budgetgestaltung

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (2005): Strategieentwicklung für eine geschlechtergerechte Budgetgestaltung. Tagungsband Gender Budgeting Fachtagung 25. April 2005. Wien

Download: Gender Budgeting Tagungsband BMGF.pdf

 

Handbücher und Leitfäden aus Österreich

 

Leitfäden und Checklisten für Gender Mainstreaming und Gender Budgeting

Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt Österreich (2013): Leitfäden und Checklisten für Gender Mainstreaming und Gender Budgeting

 

In dieser Publikation finden Sie die wichtigsten Leitfäden und Checklisten für Gender Mainstreaming und Gender Budgeting, die in den letzten Jahren auf EU-, Bundes-, Landes- und Gemeindeebene entwickelt wurden, mit den entsprechenden Links zur inhaltlichen Vertiefung.

 

Download: Leitfäden und Checklisten für Gender Mainstreaming und Gender Budgeting (pdf)

Gender Budgeting in the Constitution

Klatzer, Elisabeth / Buchinger, Birgit (2010): Gender Budgeting in the Constitution - A Look at Formal and Real Conditions in Austria. In: Internationale Politik und Gesellschaft, IPG 2, S. 48-64.

 

Seit Januar 2009 ist in der österreichischen Verfassung Artikel 13 in Kraft der besagt, dass Länder und Gemeinden Gleichstellungsziele im Budget etablieren müssen. Damit hat Österreich als erstes Land Gender Budgeting in der Verfassung verankert. Dieser Journal Beitrag beschreibt den Umsetzungsstand dieser Gesetzesmaterie in Österreich und zeigt notwendige Elemente für eine erfolgreiche Implementierung auf.

 

Donwload: Gender Budgeting in the Constitution (pdf)

Konzept für einen Leitfaden zur Umsetzung eines Gleichstellungsziels

Fischer, Monika / Gatterbauer, Marlies (2009): Konzept für einen Leitfaden zur Umsetzung eines Gleichstellungsziels im Rahmen der wirkungsorientierten Haushaltsführung, BMF, BMASK, Wien.

 

Mit dieser ressortübergreifenden Projektarbeit wurde in Hinblick auf die Einführung einer wirkungsorientierten Haushaltsführung ab dem Jahr 2013 ein Konzept für einen Leitfaden entwickelt.  Hiermit soll den einzelnen Ressorts demonstriert werden, wie an das Wirkungsziel der Gleichstellung herangegangen werden kann. Die Autorinnen versuchen aufzuzeigen, wie ein solcher Leitfaden gestaltet werden könnte und greifen mit einigen praktischen Beispielen zum Gleichstellungsziel die oft als komplex wahrgenommene Materie des ,,Gender Budgeting" auf.

 

Download: Konzept für einen Leitfaden eines Gleichstellungsziels (pdf)

Gender Budget Analyse

Buchinger Birgit, Schaffer Nicole et al. (2008): Gender Budget Analyse. GBA-Leitfaden für bewirtschaftende Stellen der Landesverwaltung Oberösterreich

Der GBA-Leitfaden soll die Umsetzung von Gender Budgeting in der oberösterreichischen Verwaltung unterstützen und den Einstieg in die geschlechtergerechte Budgetgestaltung mit Hilfe von praxisorientierten Arbeitsschritten und Beispielen erleichtern. Er dient außerdem der Realisierung des Regierungsbeschlusses vom September 2006, Gender Mainstreaming umzusetzen. Einerseits ist diese Handreichung als Ergebnis und Fortführung des Gender Alp! Projekts Gender-Budget-Analyse für Oberösterreich (2006) zu sehen, auf das in den Beispielen Bezug genommen wird. Der Schwerpunkt des Leitfadens liegt auf der geschlechterdifferenzierten Budgetanalyse, die von bewirtschaftenden Stellen durchgeführt werden kann. Der Vollständigkeit halber sind auch jene Schritte der GBA dargestellt, die nur gemeinsam von Verwaltung und Politik gegangen werden können, wie die Entwicklung von konkreten Maßnahmen zur Unterstützung einer geschlechtergerechten Budgetgestaltung

Download: GBA-Leitfaden.pdf

Gender Budgeting - Anleitung und Beispiele

Gubitzer, Luise et al. (2008): Gender Budgeting - Anleitung und Beispiele zur Umsetzung in öffentlichen Institutionen, BKA, Wien.

 

Der Leitfaden soll die Umsetzung von Gender Budgeting unterstützen. Einzelne Arbeitsschritte werden erklärt und anhand von Beispielen erläutert. Laut Autorinnen hat der Leitfaden sein Ziel erreicht, wenn die AnwenderInnen daraus Anregungen und Unterstützung für die ersten Umsetzungsschritte für Gender Budgeting erhalten.

 

Download: Gender Budgeting - Anleitung und Beispiele (pdf)

Arbeitshilfe für Gender Budgeting in der Verwaltung

Bundeskanzleramt - Bundesministerin für Frauen, Medien und Öffentlichen Dienst (Hg.) (2007): Arbeitshilfe für Gender Budgeting in der Verwaltung. Wien

Abstract: Die vorliegende Arbeitshilfe soll dabei unterstützen, Gender Budgeting in der Verwaltung zielgerichtet und effizient umzusetzen.Die Arbeitshilfe richtet sich vor allem an die Budgetistinnen und Budgetisten der einzelnen Ressorts, sie adressiert darüber hinaus diejenigen, die ressortübergreifend für die Erstellung des Budgets verantwortlich sind. Da Gender Budgeting eine fachbezogene Strategie ist, kommt den Ressorts eine Schlüsselrolle zu, insbesondere dem Finanzressort in Hinblick auf eine ressortübergreifende Zusammenfassung der Erkenntnisse und Einbeziehung in seine Instrumentarien (z.B. Budgetbericht). Innerhalb der drei Phasen des Budgetkreislaufes - der Budgeterstellung, des -vollzugs und der -prüfung - werden fünf Schritte vorgeschlagen, um Gender Budgeting in die Routinen des Budgetkreislaufs zu überführen.

Download: Arbeitshilfe fuer Gender Budgeting.pdf

Gender Budgeting - Handbuch zur Umsetzung geschlechtergerechter Budgetgestaltung

Bergmann, Nadja et al. (2004): Gender Budgeting - Handbuch zur Umsetzung geschlechtergerechter Budgetgestaltung. Wien

Download: Gender Budgeting Handbuch.pdf

 

Internationale Studien und Berichte

 

2012 Gender Impact Report of Andalusia

Regional Ministry of Finance and Public Administration (2012): 2012 Gender Impact Report of Andalusia

 

The Gender Impact Assessment Report for the Budget of the Autonomous Community of Andalusia is part of the documentation submitted as annexes to the Budget since 2006. The 2012 report shows that 71.3% of the 2012 budget is allocated to programmes identified as strategic in promoting gender equality. In addition, the overall allocation for these programmes has risen by 1.8% compared to 2011. Top priorities of the 2012 budget are education as well as the provision of social benefits and basic public services. 

 

Download: 2012 Gender Impact Report of Andalusia (pdf)

Gender Budgeting als geschlechterpolitische Strategie

Frey, Regina (2010) : Gender Budgeting als geschlechterpolitische Strategie. In: Internationale Politik und Gesellschaft, IPG 2, S. 35-47.

 

Gender Budgeting ist in einem internationalen globalisierungskritischen Kontext entstanden. Heute wird die Strategie zunehmend als "Instrument" bezeichnet, welches bei der Verwaltungsmodernisierung eingesetzt wird. Dabei wird bisweilen die Strategie des Gender Mainstreaming als Dach für die Umsetzung von Gender Budgeting gesehen. Die Rede von Gender Budgeting als Instrument (des Gender Mainstreaming) ist jedoch irreführend: erstens, weil es Gender Budgeting bereits gab, als Gender Mainstreaming noch nicht existierte. Zweitens, weil Gender Budgeting über ein eigenes Instrumentarium verfügt.  Dieses weist einen - gerade im Vergleich zu Gender Mainstreaming - sehr hohen gesellschaftspolitischen Anspruch auf. Die Entwicklung des Begriffs und die gesellschaftspolitische Einbettung werden nachgezeichnet.

 

Download: Gender Budgeting als geschlechterpolitische Strategie (pdf)

Gender Budgeting as a Management Strategy for Gender Equality at Universities

Rothe Andrea et al. (2008): Gender Budgeting as a Management Strategy for Gender Equality at Universities. München

Download: gender_budgeting_at_universities_2008.pdf

Gender Budgeting in fünf Forschungsprogrammen

Frey Regina, Spangenberg Ulrike (2007): Gender Budgeting in fünf Forschungsprogrammen. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Berlin

Abstract: Die Studie untersucht einerseits die Inhalte der Forschungsprogramme und -projekte hinsichtlich ihrer Gleichstellungswirkungen und andererseits die quantitative personenbezogene Mittelverteilung. Die zugrunde liegende These der Studie ist, dass Forschungsförderung Auswirkungen auf Geschlechterverhältnisse hat: Sie wirkt sich entweder positiv auf Gleichstellung aus (indem Ungleichheit abgebaut wird und/oder Gender als Kategorie adäquat berücksichtigt wird), oder sie reproduziert bestehende Strukturen, oder sie hat eine negative Wirkung (indem Ungleichheitsverhältnisse - ungewollt - verstärkt werden). Diese Wirkungen zu erfassen ist notwendig, um den Beitrag von Förderpolitik zum gesetzlichen Gleichstellungsauftrag bewerten zu können. In der Konsequenz können öffentliche Mittel bewusst und gezielt gleichstellungsfördernd eingesetzt werden.


Download: Gender Budgeting Forschungsprogramme.pdf

Gender Budgeting im Land Berlin

Weinmann, Ute et al. (2007): Implementierung von Gender Budgeting im Land Berlin. Konferenzbeitrag Malaga 2007.

 

In diesem Konferenzbeitrag schildert die Autorin die Berliner Gleichstellungspolitik und den seit 2003 eingeführten Berliner-Gender-Budgeting-Prozess. Das Land Berlin hatte 2002 in Anlehnung an andere Bundesländer und den Vorgaben der Europäischen Union begonnen, die innovative geschlechterpolitische Strategie des Gender Budgeting als Querschnittsaufgabe in allen Landesministerien und Bezirksverwaltungen einzuführen.

 

Download: Gender Budgeting im Land Berlin (pdf)

Machbarkeitsstudie Gender Budgeting auf Bundesebene

Färber Christine et al. (2006): Machbarkeitsstudie Gender Budgeting auf Bundesebene. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin

Download: machbarkeitsstudie_gender_budgeting.pdf

 

Internationale Handbücher und Leitfäden

 

Gender Budgeting: practical implementation

Quinn, Sheila (2009): Gender Budgeting: practical implementation. Handbook. Strasbourg

Abstract: Diese Publikation ist ein Leitfaden für Gender Budgeting in der Praxis. Es ist kein Einführungsbuch, da es ein Verständnis von Gender voraussetzt, ein Wissen um die Ziele der Chancengleichheits-Strategie, um die bestehenden Ungleichheiten und ein Wissen um die Notwendigkeit struktureller Veränderungen auf der Basis von Gender Mainstreaming um Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu adressieren und die Gleichstellung zu voranzutreiben. Dieses Handbuch wurde für jene entwickelt, die für die Implementierung von Gender Budgeting verantwortlich sind. Gender Budgeting wird hier als Gender Mainstreaming im Budget-Prozess definiert.

Download: Gender Budgeting - practical implementation.pdf

How to do a gender-sensitive budget analysis: Contemporary research and practice

Budlender Debbie, Sharp Rhonda et al. (1989): How to do a gender-sensitive budget analysis: Contemporary research and practice. London

Download: How to do a gender-sensitive budget analysis.pdf

Veranstaltungskalender
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