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VereinbarkeitVereinbarkeit
Vereinbarkeit

Reidl, Sybillle; Schiffbänker, Helene (JOANNEUM RESEARCH POLICIES); in Kooperation mit: Petra Gregoritsch, Günter Kernbeiß, Karin Städtner

Schiffbänker, Helene; Holzinger, Florian (JOANNEUM RESEARCH POLICIES)

POLICIES Working Paper 75/2014

Holzinger, Florian; Reidl, Sybille; Schiffbänker, Helene (JOANNEUM RESEARCH POLICIES)

POLICIES Working Paper 76/2014

Axelsson, Tobias (Örebro University, Sweden); JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH; POLICIES-Zentrum für Wirtschafts- und Innovationsforschung; 2014

Report for the research project ‘Paternity leave: Impacts on male careers’

Kaske, Rudi (Präsident der AK Wien); Schmid, Gabriele (Leiterin der Abteilung Bildung, AK Wien), 2014

 

Die Geburt eines Kindes bedeutet für Eltern, speziell für Frauen, häufig eine Zäsur in ihrer Erwerbstätigkeit. Berufsunterbrechungen sind in Österreich häufig mit einem schwierigen Wiedereinstieg verbunden. AK Präsident Rudi Kaske: „Arbeitsplatzwechsel in weniger qualifizierte und daher schlechter bezahlte Tätigkeiten sind die Folge. Der Wiedereinstieg im selben Betrieb ist für viele Frauen keine Selbstverständlichkeit.“  Einerseits ändern sich eigene Erwartungen an die Erwerbstätigkeit, andererseits sind die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch immer nicht ausreichend. 

Arbeitsplatzmobilität bei Naturwissenschaftlich-technischem F&E-Personal

Reidl, Sybille; Schaffer, Nicole et al. (2011): Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, POLICIES - Zentrum für Wirtschafts- und Innovationsforschung

 

Die vorliegende Studie untersucht im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie die Arbeitsplatzmobilität, des naturwissenschaftlich-technischen F&E-Personals entlang unterschiedlicher Dimensionen von Mobilität (international, regional, intersektoral).

Ziel der Studie ist es, ausgehend von einer Beschreibung des State-of-the-Art zur Mobilitätsforschung in außeruniversitärer und industrieller Forschung und Entwicklung einerseits Aussagen über die Quantität unterschiedlicher Formen von Mobilität treffen zu können und andererseits die dahinterliegenden Motive und Ursachen für Mobilität bzw. Immobilität zu beleuchten.

 

Download Arbeitsplatzmobilität bei Naturwissenschaftlich-technischem F&E-Personal (750 KB)

Working time, gender and work-life balance

Krings, Bettina-Johanna et al. (2009): Working time, gender and work-life balance. Leuven, Belgium

In der Organisation von Arbeit finden massive Umbrüche statt, Globalisierung und rasanter technologischer Wandel verändern Arbeitsstrukturen. Wie können diese Veränderungen verstanden werden? Und was bedeuten sie für soziale Institutionen und Beschäftigte? Diesen Fragen geht das vom 6. Rahmenprogramm der EU geförderte Projekt WORKS (Work organisation and restructuring in the knowledge society) nach. Der Bericht zu Arbeitszeit, Gender und Work-Life Balance ist einer von elf thematischen Berichten, der die Ergebnisse des gesamten Forschungsprojekts zu diesem Thema zusammenfasst.

Download: working time.pdf

Wissenschaftlicher Nachwuchs ohne Nachwuchs?

Metz-Göckel, Sigrid et al. (2009): Wissenschaftlicher Nachwuchs ohne Nachwuchs? Zwischenergebnisse des Projekts ,,Wissen- oder Elternschaft? Kinderlosigkeit und Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen in Deutschland", Dortmund

In diesem empirischen Forschungsprojekt werden Zusammenhänge zwischen Beschäftigungsbedingungen und Elternschaft von WissenschafterInnen im Vergleich der Universitäten und Fachhochschulen in sieben ausgewählten Bundesländern und für die Bundesebene untersucht. Das zweijährige Projekt wird bis Ende 2009 am Hochschuldidaktischen Zentrum (HDZ) und in Verbindung mit dem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt "Dynamik der Geschlechterkonstellationen" der Technischen Universität Dortmund durchgeführt. Entsprechend gilt die besondere Aufmerksamkeit den Veränderungen im Geschlechterverhältnis in der Wissenschaft.

Download: Wissenschaftlicher Nachwuchs ohne Nachwuchs.pdf

Unternehmen Kinderbetreuung. Praxisleitfaden für die betriebliche Kinderbetreuung

Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (2008): Unternehmen Kinderbetreuung. Praxisleitfaden für die betriebliche Kinderbetreuung

Bund, Länder und Kommunen haben sich auf das gemeinsame Ziel verständigt, bis zum Jahr 2013 für 35 Prozent der Kinder im Alter von unter drei Jahren einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflege zu schaffen. Ergänzend zu öffentlichen Angeboten können Unternehmen besonders zielgenau und mit vielfältigen Mitteln dazu beitragen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für ihre Beschäftigten zu verbessern. Der vorliegende Leitfaden soll dazu beitragen, den Weg zu mehr betrieblich unterstützter Kinderbetreuung frei zu machen.

Download: Unternehmen-Kinderbetreuung-Praxisleitfaden-betriebliche-Kinderbetreuung.pdf

Betriebliches Engagement in der Kinderbetreuung. Checkheft für kleine und mittlere Unternehmen

Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend/ Deutscher Industrie- und Handelskammertag (2008): Betriebliches Engagement in der Kinderbetreuung. Checkheft für kleine und mittlere Unternehmen

Das vorliegende Checkheft ,,Betriebliches Engagement in der Kinderbetreuung" knüpft an das Checkheft ,,Familienorientierte Personalpolitik" an. Es ergänzt die Vorschläge um die vielfältigen Möglichkeiten eines betrieblichen Engagements bei der Kinderbetreuung. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen mit diesen praktischen Broschüren leicht und unkompliziert arbeiten können und die vielen Facetten von Familienfreundlichkeit im Betrieb kennen lernen.

Download: Betriebliches Engagement inder KB.pdf

Dossier: Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft. Auswahl erster Ergebnisse der Online-Befragung

Lind, Inken (2008): Dossier: Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft. Auswahl erster Ergebnisse der Online-Befragung. Ein Projekt von Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung / GESIS. O.O.

Zielsetzung des Forschungsvorhabens ist es, den Kenntnisstand zu den Bedingungsfaktoren generativer Entscheidungen im Rahmen von Wissenschaftsorganisationen zu erweitern. Befragt wurden mehr als 8.500 WissenschafterInnen an Universitäten, knapp die Hälfte davon sind Eltern. Zentrale Themen der Befragung waren Stellenwert der Erwerbsarbeit, Work-Life-Balance, partnerschaftliche Arbeitsteilung, Gründe für den Aufschub von Kinderwünschen, Auswirkungen der Elternschaft und Zufriedenheit mit zentralen Lebensbereichen.

Download: Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft.pdf

Aufgeschobene Kinderwünsche, eingeschränkte Perspektiven? Zur Vereinbarkeit von Wissenschaft und Elternschaft - Ergebnisse einer aktuellen Studie

Lind Inken (2008): Aufgeschobene Kinderwünsche, eingeschränkte Perspektiven? Zur Vereinbarkeit von Wissenschaft und Elternschaft - Ergebnisse einer aktuellen Studie. In: Forschung & Lehre 11/08. O.O.

Wissenschaft und Elternschaft miteinander zu vereinbaren, scheint in Deutschland besonders schwierig zu sein. Eine großangelegte Umfrage zeigt nun erstmals, wie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Situation und ihre Perspektiven einschätzen. Der Artikel fasst erste Ergebnisse des Forschungsprojekts zusammen: Nicht nur Wissenschaftlerinnen, auch Wissenschaftler mit und ohne Kinder fühlten sich von der Thematik der Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft in hohem Maße angesprochen. Es sind nicht ausschließlich Wissenschaftlerinnen von den negativen Konsequenzen der Elternschaft und Schwierigkeiten der Vereinbarkeit betroffen, auch männliche Wissenschaftler mit Kindern geben entsprechende Folgen und Probleme an.

Download: Wissenschaft und Elternschaft.pdf

The Wage Costs of Motherhood. Which Mothers are Better Off and Why

Nivorozhkina, Ludmilla; Nivorozhkin, Anton (2008): The Wage Costs of Motherhood. Which Mothers are Better Off and Why. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Hg.): IAB Discussion Paper 26. Beiträge zum wissenschaftlichen Dialog aus dem Insitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Nürnberg

In this paper we analyze how motherhood affects women´s wages. Our findings indicate that mothers tend to suffer a moderate wage penalty. We also confine our analysis to sector-specific effects and find that the negative effect may primarily be attributed to mothers working in the public sector. The differences across sectors may be explained by considerable job flexibility and a system of promotion based on work experience which has been adopted in the public sector.

Download: the wage costs of motherhood.pdf

Handbuch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Kleine und Mittlere Unternehmen

Wirtschaftskammer Österreich (Hg.) (2008): Handbuch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Kleine und Mittlere Unternehmen. Wien

Das vorliegende ,,Handbuch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Kleine und Mittlere Unternehmen" ist ein Informations- und Serviceangebot, das Unternehmen hilft, bestmöglich von mehr Familienfreundlichkeit zu profitieren. In diesem Handbuch wird aufgezeigt, warum sich personenorientierte Führungskultur und Familienfreundlichkeit für Unternehmen verstärkt rechnen. Unternehmen erhalten praktische Tipps und Informationen, für konkrete Maßnahmen. Außerdem enthält das Handbuch Informationen über gesetzliche Regelungen, die Unternehmen bei Ihren Aktivitäten unterstützen bzw. die zu beachten sind. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, wie Familienfreundlichkeit umgesetzt wird und wie positiv sie wirkt. Darüber hinaus werden praktische Verweise auf weiterführende Informationsangebote zur Verfügung gestellt.

Download: Handbuch Vereinbarkeit von Familie und Beruf.pdf

work-life-balance in Forschung und Technologie. 10 Rezepte von Wissenschaftern zur Vereinbarkeit von Privat und Beruf

Gordon, Dagmar (2007): work-life-balance in Forschung und Technologie. 10 Rezepte von Wissenschaftern zur Vereinbarkeit von Privat und Beruf. Wien

Wenn Forschung und Technolgie ein attraktives Arbeitsfeld für die Zukunft sein soll, dann muss der Work-Life-Balance - von Frauen und Männern - mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Beim Kochen wurden Männer zu ihrem persönlichen Zugang zum Thema Work-Life-Balance in Zusammenhang mit ihrer wissenschaftlichen Karriere gefragt und aufgezeigt werden, dass es auch im Bereich der naturwissenschaftlichen Forschung für Männer und Frauen möglich ist, eine gute Work-Life-Balance zu erreichen und gleichzeitig erfolgreich zu sein.

Download: work life balance in Forschung und Technologie.pdf

Forschungsbericht Evaluierung der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes

Riesenfelder, Andreas et al. (2006): Forschungsbericht Evaluierung der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes. Wien

Kurzfassung Kinderbetreuungsgeld.pdf

Download: Evaluierung Kinderbetreuungsgeld.pdf

Betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Maßnahmen. Kosten-Nutzen-Analyse

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2005): Betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Maßnahmen. Kosten-Nutzen-Analyse. Berlin

Download: betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Massnahmen.pdf

Arbeitszeitmuster - Neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung

Rürup, Bert; Gruescu, Sandra (2005): Familienorientierte Arbeitszeitmuster - Neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.). Berlin

Download: familienorientierte arbeitszeitmuster.pdf

Women, Work, and Motherhood: Changing Employment Penalties for Motherhood in West Germany after 1945 - A Comparative Analysis of Cohorts Born in 1934-1971

Bender, Stefan et al. (2003): Women, Work, and Motherhood: Changing Employment Penalties for Motherhood in West Germany after 1945 - A Comparative Analysis of Cohorts Born in 1934-1971. Working paper of the Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock

Dieses Paper beschäftigt sich mit den Effekten der Mutterschaft auf die Beschäftigungsdynamik von Frauen. Unsere Analyse basiert auf vollständigen lebenslangen Arbeits- und Einkommengeschichten von einer 1% Stichprobe aller Personen in Deutschland, die zwischen 1934 und 1971 geboren wurden und im Zeitraum 1975-1995 angestellt waren. Wir verwenden die Aufzeichnungen von Frauen, die vor der Geburt ihres ersten Kindes angestellt waren. Wir untersuchen kurzfristige Konsequenzen des Eintreten der Mutterschaft und die Auswirkungen über verschiedene Geburts-Kohorten. Dabei werden die Beschäftigungsgeschichten vor der Geburt des ersten Kindes mitberücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass ein höhere Grad an Arbeitserfahrung, eine stärkere Verbindung zum Arbeitsmarkt und eine Beschäftigung im angestellten Bürobereich white collar jobs die Einkommensverluste von Frauen nach der Geburt von Kindern reduziert.

Download: women work and motherhood.pdf

Bilanz 2003 der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.) (2003): Bilanz 2003 der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft. Berlin

Mit der vorliegenden Bilanz 2003 sollen die Umsetzung der Vereinbarung (Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft) und die erzielten Effekte in den Unternehmen bilanziert werden. Die Bilanz versteht sich als Bestandsaufnahme der im Zeitraum der Vereinbarung 2001 bis 2003 durchgeführten Maßnahmen in den wichtigsten Bereichen der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft. Sie soll deutlich machen, welche konkreten Anstrengungen unternommen wurden, welche Entwicklungen sich abzeichnen und wo noch Handlungsbedarf besteht. Im Ergebnis zeigt die vorliegende Bilanz der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Wirtschaft, dass die Chancengleichheit von Frauen und Männern und die Balance von Familie und Beruf durch gezielte Maßnahmen von Politik und Wirtschaft in vielen Bereichen gefördert und vorangetrieben wurden. In vielen Unternehmen gibt es bereits nachahmenswerte Maßnahmen und Angebote.

Download: Bilanz 2003 Chancengleichheit.pdf

Flexible Working - The Business Case (50 Success Stories)

Dti (2003): Flexible Working - The Business Case (50 Success Stories), o.O.

Diese Broschüre stellt 50 visionäre britische Organisationen vor, sowohl große als kleine aus verschiedenen Sektoren, die als Folge ihres modernen Zugangs zu Work-Life Balance tatsächliche Geschäftsvorteile erzielten.

Download: The Business Case_50 success stories.pdf

Wie familienfreundlich ist die deutsche Wirtschaft?

Flüter-Hoffman, Christiane; Solbrig, Jörn (2003): wie familienfreundlich ist die deutsche Wirtschaft? iw-trends 4/2003 o.O.

Eine repräsentative Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt die Verbreitung und Bedeutung von Familienfreundlichkeit in den Unternehmen in Deutschland. Drei Viertel aller Unternehmen bieten mit unterschiedlichen Formen der Arbeitszeitflexibilisierung das wichtigste Instrument zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Für die Unternehmen, die familienfreundliche Maßnahmen praktizieren, sind die wichtigsten Motive, die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten zu erhöhen und qualifizierte Mitarbeiter zu halten oder zu gewinnen. Nur knapp ein Fünftel der Unternehmen hat bisher keine der abgefragten familienfreundlichen Maßnahmen eingeführt. Als Hemmnisse für ein stärkeres familienorientiertes Engagement nennen die Unternehmen den fehlenden betrieblichen Bedarf und den fehlenden Bedarf seitens der Mitarbeiter. Darüber hinaus betrachten sie die Kinderbetreuung und die Elternförderung nicht als betriebliche Aufgabe.

Download: wie familienfreundlich ist die deutsche Wirtschaft.pdf

Career Interruptions due to Parental Leave: A Comparative Study of Denmark and Sweden

Pylkkänen, Elina; Smith, Nina (2003): Career Interruptions due to Parental Leave: A Comparative Study of Denmark and Sweden. In: Directorate for Employment, Labour and Social Affairs (Ed.): OECD Social, Employment and Migration Working Papers No. 1. Paris

Elternurlaub wird assoziert mit hohen weiblichen Beschäftigungsraten, aber auch mit einer relativen Verringerung der Gehältern von Frauen sofern der Elternurlaub länger andauert. Wenn Väter längere Elternurlaube nehmen würden, würde das nun die Karriereunterbrechungen von Frauen verkürzen? Dafür wurde die Familienpolitik in Dänemark und Schweden analysiert, zwei Staaten mit der gleichen Wohlfahrtsideologie, aber sehr unterschiedlicher Familienpolitik. Im Vergleich zu Dänemark sind die Angebote in Schweden viel großzügiger, sowohl was die Bezahlung als ihre Dauer anbelangt, sie erlauben flexiblen Gebrauch bis zum Alter des Kindes von 8 Jahren. In beiden Ländern ist die Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen hoch, aber ganz kleine Kinder (0-2 Jahre) werden in Dänemark häufiger in Tagesbetreung gegeben als in Schweden. Die Ergebnisse zeigen, dass ökonomische Anreize das Verhalten der Mütter in beiden Ländern beeinflussen. Trotzdem stellt der Elternurlaub eine wichtige Determinante für das beobachtete Verhalten dar. Die Rolle der Väter differiert ganz deutlich zwischen den beiden Ländern. In Schweden haben Väter viel längere Elternurlaube als in Dänemark. Ein herausstechendes Ergebnis der Politiksimulation ist, dass wenn Vätern längere Elternurlaube gewährt werden, es das Arbeitsangebot von Frauen verstärken würde. In Dänemark wurde ein solcher Substitutionseffekt zwischen den beiden Elternteilen nicht festgestellt.

Download: career interruptions due to parental leave.pdf

Work-Life-Balance - neue Aufgaben für eine zukunftsorientierte Personalpolitik

Staatsinstitut für Familienforschung (2002): Work-Life-Balance - neue Aufgaben für eine zukunftsorientierte Personalpolitik. Best Practice. Ifb-Materialien 4. Bamberg

Download: work life balance best practice.pdf

Wettbewerbsvorteil Familienbewusste Personalpolitik. Leitfaden für mittelständische Unternehmen

Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Hg.) (2001): Wettbewerbsvorteil Familienbewusste Personalpolitik. Leitfaden für mittelständische Unternehmen. Bonn

Mit dem vorliegenden Leitfaden wird gezeigt, welche Bandbreite möglicher Maßnahmen mittelständischen Unternehmen zur betriebsspezifischen Umsetzung einer familienbewussten Personalpolitik zur Verfügung steht. Er informiert über kostengünstige Maßnahmen, die ohne großen administrativen Aufwand umgesetzt werden können. Alle vorgestellten Maßnahmen verfolgen ein Ziel: Eine tragfähige Balance zwischen Unternehmenszielen, Kundenwünschen und den Belangen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Eine solche familienbewusste und zugleich unternehmensgerechte Personalpolitik sichert den langfristigen Unternehmenserfolg.

Download: wettbewerbsvorteil familienbewusste personalpolitik.pdf

Veranstaltungskalender
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