A A A
 
ÖIAT-Österreichisches Institut für angewandte TelekommunikationÖIAT-Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation
ÖIAT-Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation

Projekttitel: GenderÖIATplus

Projektdauer: 
01. Juni 2007 - 31. Dezember 2008

Kurzbeschreibung / Zusammenfassung:
Mit dem Projekt "GenderÖIATplus " verfolgte das ÖIAT das Ziel durch Bewerbung und gezielte Betreuung den Forscherinnennachwuchs aufzubauen, sowie Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie  im Unternehmen zu schaffen.

Projektgegenstand:

Das ÖIAT ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Dies führte zu einem Ausbau der angewandten Forschungsaktivitäten in neuen und bestehenden Projekten. Der Aufbau eines qualifizierten Forscherinnennachwuchs und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie waren entscheidende Erfolgsfaktoren für das weitere Wachstum des ÖIAT.

Hauptfokus des Projektes
ist der nachhaltige Aufbau eines qualifizierten Forschungsnachwuchses für das ÖIAT. Dies erfolgte durch die Ausarbeitung eines Leitfadens inklusive Anforderungsprofil zur Bewerbung und gezielten Betreuung von Diplomandinnen und Doktorandinnen, indem die wichtigsten Punkte dokumentiert sind und der so auch über den Projektzeitraum hinaus nutzbar gemacht werden kann. Im Rahmen des Projektes konnten bis Ende 2008 bereits 4 Nachwuchsforscherinnen eingestellt werden, welchen im Rahmen einer Anstellung im ÖIAT die Möglichkeit geboten wird, ihre Diplomarbeit bzw. ihre Doktorarbeit umzusetzen. Die ausgewählten Bewerberinnen wurden von einem Senior Researcher des ÖIAT betreut. Begleitend dazu erhielten die neuen Mitarbeiterinnen eine Ausbildung in der Abwicklung von nationalen und internationalen F&E-Projekten. Die Bindung der Forscherinnen an das ÖIAT sollte einerseits durch gezielte Weiterbildung erfolgen aber auch durch die Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch mobile Kinderbetreuung. So wurde in Ergänzung der Testbetrieb einer mobilen und flexiblen Kinderbetreuung durchgeführt um MitarbeiterInnen mit Kindern nicht systematisch zu benachteiligen bzw. zu belasten und MitarbeiterInnen noch besser an das ÖIAT zu binden.

Maßnahmen, die gesetzt wurden:
       

  • Bewerbung und gezielte Betreuung von Praktika und Diplomarbeiten zum Aufbau des ÖIAT Forscherinnen-nachwuchses.
  • Aufbau und Testbetrieb mobiler Kinderbetreuung v.a. in den Schulferienzeiten.
  • Um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu Gewährleisten erfolgt eine Dokumentation in einem Leitfaden und die Ernennung einer ÖIAT MitarbeiterIn als Genderbeauftragte.

Ergebnisse des Projekts
Ergebnisse des Projektes sind 4 neueingestellte Forscherinnen (3 unbefristet, 1 auf 6 Monate befristet), eine Erhöhung des Frauenanteils auf mehr als 70 Prozent und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, indem den MitarbeiterInnen nunmehr ein den Kindern bekannter und akzeptierter BetreuerInnenpool von 4 Personen für ÖIAT Abendveranstaltungen, Konferenzen, sowie kurzfristig anfallenden Überstunden zur Verfügung steht.

Um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu gewährleisten erfolgte die Dokumentation in einem Leitfaden und die Ernennung einer ÖIAT MitarbeiterIn als Gender-Beauftragte.

    Ansprechperson:

    DI Ronald Hechenberger, Geschäftsführer
    hechenberger(at)oiat.at
    www.oiat.at

    zurück zu "Referenzbeispiele"

    Veranstaltungskalender
    Mo Di Mi Do Fr Sa So
    35 30 31 1 2 3 4 5
    36 6 7 8 9 10 11 12
    37 13 14 15 16 17 18 19
    38 20 21 22 23 24 25 26
    39 27 28 29 30 1 2 3