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researchForschung & Entwicklung
Forschung & Entwicklung

Wissenschaftliche Beschäftige in Forschung und Entwicklung

Anzahl der Wissenschafterinnen wächst deutlich schneller als jene der Wissenschafter.


Die Statistik Austria führt seit 1998 eine Primärerhebung zu Forschung und Entwicklung (F&E) in Österreich durch. Seit 2002 erfolgt die F&E-Erhebung in einem zweijährigen Rhythmus. Im Rahmen dieser Erhebung werden verschiedene private und staatliche Forschungseinrichtungen, Unternehmen mit F&E-Aktivitäten sowie Universitäten und Fachhochschulen befragt. Daraus werden zentrale Indikatoren zur Analyse und Bewertung der F&E-Aktivitäten in Österreich abgeleitet. Die F&E-Erhebung stellt ein umfassendes und international vergleichbares Datenmaterial zur kontinuierlichen Beobachtung der Beschäftigungsentwicklung in F&E bereit.

 

Die folgenden Untergliederungen und Tabellen beschäftigen sich einerseits mit der unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Verteilung der Beschäftigung nach Sektoren. Andererseits soll hier auch der zahlenmäßig größte F&E-Durchführungssektor, der Unternehmenssektor, genauer betrachtet werden. Der Unternehmenssektor setzt sich aus dem firmeneignen Bereich und dem kooperativen Bereich zusammen. Letzterer umfasst im Wesentlichen die Forschungseinrichtungen der außeruniversitären Forschung. Die hier vorgestellten Daten zur Beschäftigung in F&E decken den Zeitraum zwischen 1998 und 2007 ab und werden in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) dargestellt. Für den Unternehmenssektor konnten teilweise nur Daten seit 2002 aufbereitet werden. Die Daten werden in einem zweijährigen Rhythmus, entsprechend den Erscheinungsdaten der jeweils aktuellsten F&E-Erhebung, aktualisiert. Die aktuellsten Daten beziehen sich auf das Jahr 2007.


Die F&E-Erhebung differenziert das F&E-Personal nach dem Frascati Manual in drei Beschäftigungskategorien: das wissenschaftliche Personal, das höher qualifizierte nicht wissenschaftliche Personal und das sonstige Hilfspersonal. Das F&E-Personal umfasst also sowohl wissenschaftliche als auch nicht-wissenschaftliche Beschäftigte. Das wissenschaftliche Personal ist nur eine Teilmenge des F&E-Personals.


Die Beschäftigung im Bereich F&E hat seit 1998 stark zugenommen. Die Steigerungsrate bei Frauen beläuft sich dabei auf 82% und liegt deutlich höher als bei Männern mit 67%. Der Frauenanteil ist aber trotzdem seit 1998 nur leicht von 22% auf 24% angestiegen. Beim wissenschaftlichen Personal hat sich die Anzahl an Frauen um rund 150% erhöht, während die Zahl der männlichen Wissenschafter nur um rund 56% angestiegen ist. Der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal hat sich daher von 14% auf 21% erhöht.

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