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Ausschreibung: FEMtech FTI-Projekte
08-10-10


Der Erfolg von Forschung und Innovation hängt davon ab, wie sich neue Ideen und Produkte am Markt und bei den Kundinnen und Kunden durchsetzen. Auch in diesem Zusammenhang gilt: Frauen sind anders.

 

Die unterschiedlichen Lebensrealitäten und –bedürfnisse von Männern und Frauen führen dazu, dass beide Geschlechter Dienstleistungen, Infrastruktur und Produkte jeweils in anderer Form nutzen. Dies kann einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung von Technologien und Produkten und in der Folge auch auf den Markt haben.

 

Um Ideen und Produkte zu schaffen, die sich wirtschaftlich behaupten, ist es sinnvoll, bereits frühzeitig in der Technologie- und Produktentwicklung den Blick auf unterschiedliche Gruppen von Kundinnen und Kunden zu richten.

 

Im Rahmen der Programmlinie FEMtech FTI-Projekte sollen Wissenschafterinnen und Wissenschafter für das Thema "Gender" sensibilisiert werden und damit die Qualität und Bedarfsgerechtigkeit von Lösungen sowie die Akzeptanz von Produkten und Technologien auch für Frauen erhöht werden. FEMtech unterstützt neue Ideen und zielgruppengerechte Problemlösungen mit Gender-Dimension!

 

Die dritte Ausschreibung von FEMtech FTI-Projekte startete am 2. August 2010. Einreichfrist ist der 17. November 2010, 12:00 Uhr. Eine Kurzdarstellung des geplanten Vorhabens ist bis 11. Oktober 2010 einzureichen. Die Jury-Entscheidung über die von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) geförderten Projekte fällt Anfang März 2011.

 

Angewandte Forschung, Technologie-, Produkt- und Prozessentwicklungen, Machbarkeits- und Benutzerfreundlichkeitsstudien als Teil größerer Vorhaben, die den Blick konkret auch auf die Zielgruppe "Frauen" richten, werden gefördert. Marktpotentiale können dadurch besser ausgeschöpft, Fehlentwicklungen und -investitionen bei der Technologie- und Produktentwicklung vermieden werden. Denn geschlechtsspezifische Forschung und Entwickl

  • schafft bedarfsgerechte Lösungen
  • vermeidet Fehlentwicklungen und –investitionen
  • erweitert den Absatzmarkt
  • ermöglicht die Eroberung eines Nischenmarktes
  • bringt Innovation und neue Ideen.

Einreichberechtigt für eine Förderung im Rahmen der Programmlinie FEMtech FTI-Projekte sind forschungs- und/oder technologieintensive Unternehmen, Kompetenzzentren und –netzwerke, Fachhochschulen, Universitäten, außeruniversitäre und kooperative Forschungseinrichtungen sowie EinzelforscherInnen.

 

Im Rahmen der ersten beiden Ausschreibungen von FEMtech FTI-Projekte wurden 13 Projekte vom bmvit genehmigt. Darunter Projekte wie FEMroute (Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.), dessen Hauptziel die Integration von gender-spezifischen Faktoren in mobilitätsunterstützenden Systemen wie Routenplanern oder Navigationssystemen ist, touch::tell::IT (FH Joanneum Gesellschaft mbH) MultiplikatorInnenkurse für mädchengerechte IT-Einführung, C4U (Österreichische Studiengesellschaft für Kybernetik), das auf die Entwicklung eines besseren Verständnisses des weiblichen Zugangs zu und weiblichen Anforderungen an Companiontechnologie zielt oder GenClass (Profactor GmbH), bei dem es um die Modellierung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei der Entscheidungsfindung in der Qualitätssicherung geht.

 

Für die dritte Ausschreibung FEMtech FTI-Projekte stehen insgesamt Mittel in Höhe von 1,9 Mio. Euro zur Verfügung. Pro Projekt werden maximal 200.000.- Euro genehmigt bei einer Förderungsquote von maximal 70 Prozent, abhängig von der F&E.Kategorie und der Unternehmensgröße. Die Durchführung von FEMtech erfolgt durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).

 

Dritte Ausschreibung FEMtech FTI-Projekte - auf einen Blick:

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte der angewandten Forschung (industrielle Forschung bzw. experimentelle Entwicklung), Technologie-, Produkt- und Prozessentwicklungen, Grundlagenforschung in Zusammenhang damit sowie Machbarkeits- und Benutzerfreundlichkeitsstudien (als Teil größerer Vorhaben),
die einen Gender-Schwerpunkt beinhalten.

 

Wie wird bewertet?

Die Bewertung der Ansuchen erfolgt im Wettbewerb durch eine internationale Jury.

Wer kann ein Förderungsansuchen einreichen?

Einreichberechtigt sind forschungs- und/oder technologieintensive Unternehmen, Kompetenzzentren und -netzwerke, Fachhochschulen und deren Transferstellen, außeruniversitäre und kooperative Forschungseinrichtungen, Universitäten, EinzelforscherInnen.

Wie hoch ist die Förderung?

Für die dritte Ausschreibung FEMtech FTI-Projekte stehen insgesamt Mittel in Höhe von 1,9 Mio. Euro zur Verfügung. Pro Projekt werden maximal 200.000,-- Euro genehmigt bei einer Förderungsquote von maximal 70%, abhängig von der F&E-Kategorie und der Unternehmensgröße.

Wie wird eingereicht?

Die Förderungsansuchen sind elektronisch mittels eCall bei der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) einzureichen.

 

Einreichfrist

Die Ausschreibung läuft bis 17. November 2010, 12:00 Uhr!
Eine Kurzdarstellung der Förderungsansuchen ist bis 11. Oktober 2010 einzureichen.

 

Detaillierte Informationen und alle notwendigen Dokumente zur Einreichung Ihres Antrages finden Sie unter auf femtech.at oder auf der Homepage der FFG http://www.ffg.at/femtech.

 

Einreichberatung: Für Fragen zur Einreichung stehen Ihnen die FEMtech-Expertinnen der FFG zur Verfügung:


Mag.a Susanne Reither
T: +43 (0)5 77 55 - 2306
E: susanne.reither(at)ffg.at
Mag.a Christiane Ingerle
T: +43 (0)5 77 55 - 2302
E: christiane.ingerle(at)ffg.at

Veranstaltungskalender
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