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DIin Mag.a Gudrun Senk mit ÖGUT Umweltpreis 2017 ausgezeichnet

05.12.2017

Zum 32. Mal zeichnete die ÖGUT heuer die besten Nachhaltigkeitsprojekte mit dem ÖGUT-Umweltpreis aus. Eine unabhängige Jury hat aus 78 Einreichungen die Nominierten zum ÖGUT-Umweltpreis ausgewählt. Das Geheimnis um die ÖGUT-PreisträgerInnen sowie die BUSINESSART & LEBENSART Sonderpreise wurden im Rahmen des ÖGUT-Jahresempfangs am 29. November im Kuppelsaal der TU Wien gelüftet.

Insgesamt warteten 19.500 Euro Preisgeld auf die PreisträgerInnen. Für den ÖGUT-Umweltpreis 2017 wurden herausragende Persönlichkeiten, innovative Produkte, Dienstleistungen, Initiativen und Projekte gesucht mit dem Ziel, sie einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und ihnen Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten.

Preisträgerin:

In der vom bmvit gesponserten Kategorie "Frauen in der Umwelttechnik" wurde DIin Mag.a Gudrun Senk von Wien Energie ausgezeichnet. 

Gudrun Senk beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit dem Thema Energie und Klimaschutz. Unter dem Motto „Ich transformiere Energiewelten!" setzt sie sich mit ihren Talenten und Fähigkeiten dafür ein, dass viele Menschen auch zukünftig eine lebenswerte Umgebung vorfinden, in der Menschen und Natur im Einklang leben können.

Bereits seit 2009 ist Gudrun Senk für Wien Energie im Einsatz. Wichtige Stationen ihrer beruflichen Laufbahn dort waren der Aufbau des CO2-Managements sowie der Abteilung für Strategie. Ab 2011 zeichnete sie für das neu geschaffene Geschäftsfeld „Regenerative Erzeugung" (insb. Strom aus Wind- und Wasserkraft sowie Photovoltaik) verantwortlich, das sie von Grund auf inhaltlich und personell aufbaute und viele Jahre leitete. In diesen Jahren ist es Gudrun Senk mit ihrem Team gelungen, Wien Energie zu einem der großen Player im erneuerbaren Energie-Bereich in Österreich zu machen. Zur Zeit ist sie als Bereichsleiterin verantwortlich für das Management des gesamten Erzeugungsportfolios von Wien Energie inkl. Beteiligungen sowie für Forschung und Energietechnologie.

Klimarelevante Themen begleiteten stets den beeindruckenden Karriereweg der Wirtschaftswissenschafterin und Absolventin der FH Burgenland (Regenerative Energiesysteme): Als Management Consultant bei A.T. Kearney konnte sie international Energieunternehmen beraten, bei VA TECH bzw. Siemens Energie (PTD) Innovationen entwickeln und umsetzen, für die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) internationale Ankäufe von CO2-Emissionszertifikaten für die Verpflichtungen der Republik Österreich aus dem Kyoto Protokoll abwickeln. Im Wirtschaftsministerium leitete sie die „Task Force Kyoto", um die Interessen von Wirtschaft und Umwelt in Einklang zu bringen.

Nominierte:

Neben der Preisträgerin waren in der Kategorie "Frauen in der Umwelttechnik" nominiert:

Ing.in DIin Dr.in mont. Astrid Arnberger (Saubermacher AG)

Als Teil eines vierköpfigen Teams ist Astrid Arnberger bei der Saubermacher AG für die Planung, Entwicklung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten verantwortlich. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt dabei auf dem Reuse und Recycling von Batterien, insbesondere Lithium-Ionen-Batterien aus der Elektromobilität. Darüber hinaus befasst sie sich mit Sicherheitsaspekten bei der Sammlung, Lagerung und Verwertung von Batterien und ist Expertin für Gefahrenguttransporte im Zusammenhang mit gefährlichen Abfällen sowie für österreichisches und europäisches Abfallrecht.

Dr.in Rita Ebner (Austrian Institute of Technologie)

Rita Ebner ist seit 2009 Wissenschafterin und Projektmanagerin am AIT und dort im Bereich Experimentelle Forschung mit Schwerpunkt Photovoltaik tätig. Bereits seit Studienzeiten ist sie vom Potenzial der Photovoltaik als Schlüssel zu einer nachhaltigen und sozialverträglichen Zukunft überzeugt.

Wir gratulieren den beiden Nominierten und der Preisträgerin recht herzlich.