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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

Studierende - Universitäten

Studierende nach naturwissenschaftlichen, technischen und agrarwissenschaftlichen Studienfächern an Universitäten in den Wintersemestern 2001/02 bis 2014/15

Naturwissenschaften

In den naturwissenschaftlichen Studienfächern sind die Studierendenzahlen zwischen 2001/02 und 2016/17  sowohl bei Männern als auch Frauen nahezu kontinuierlich angestiegen, wobei eine leichte Abflachung der Entwicklung in den letzten beiden Studienjahren zu beobachten ist. Der Frauenanteil hat sich seit 2001/02 von rund 34% auf 38% erhöht. Insgesamt wächst der Frauenanteil aber nur sehr langsam und auch keineswegs kontinuierlich.

Differenziert man die Naturwissenschaften nach engeren Studienfächern zeigt sich ein durchaus heterogenes Bild: Der höchste Frauenanteil ist in den Biowissenschaften mit 64% anzutreffen. Mathematik und Statistik sowie die exakten Naturwissenschaften weisen mit jeweils 34% einen ähnlichen hohen Frauenanteil auf. In der Informatik sind hingegen nur 17% aller Studierenden Frauen. In den Biowissenschaften ist er seit 2008/09 sogar leicht von 68% auf 64% zurückgegangen – dies ist im Sinne einer ausgewogeneren Partizipation von Frauen und Männer durchaus als positiv zu bezeichnen. In den Bereichen Mathematik und Statistik sowie den exakten Naturwissenschaften erhöht sich der Frauenanteil nur langsam. Seit 2001/02 stagniert der Frauenanteil in der Informatik trotz einiger Schwankungen bei rund 17%.

Obwohl der Frauenanteil in den Naturwissenschaften mit 38% relativ hoch ist, bleibt die geschlechtsspezifische Segregation zwischen den engeren naturwissenschaftlichen Studienfächern weiterhin aufrecht.

Ingenieurwissenschaften

In den Ingenieurwissenschaften hat sich die Entwicklung sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Studierenden deutlich abgeflacht: bei Männern ist seit 2011/12 und bei Frauen seit 2012/13 eine Stagnation der Studierendenzahlen feststellbar. Der Frauenanteil hat sich daher in den letzten Jahren kaum verändert und beläuft sich auf rund 29%.

Im Studienfeld Architektur und Baugewerbe ist der Frauenanteil unter den Studierenden mit Abstand am höchsten (42%), während er in den Studienfeldern Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau (28%) sowie Ingenieurwesen und technische Berufe (19%) deutlich niedriger ist. In allen 3 Studienfeldern kann eine Stagnation des Frauenanteils in den letzten Jahren festgestellt werden.

Agrarwissenschaften

In den Ingenieurwissenschaften hat sich die Entwicklung sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Studierenden deutlich abgeflacht: bei Männern ist seit 2011/12 und bei Frauen seit 2012/13 eine Stagnation der Studierendenzahlen feststellbar. Der Frauenanteil hat sich daher in den letzten Jahren kaum verändert und beläuft sich auf rund 29%.

Im Studienfeld Architektur und Baugewerbe ist der Frauenanteil unter den Studierenden mit Abstand am höchsten (42%), während er in den Studienfeldern Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau (28%) sowie Ingenieurwesen und technische Berufe (19%) deutlich niedriger ist. In allen 3 Studienfeldern kann eine Stagnation des Frauenanteils in den letzten Jahren festgestellt werden.

Studierende an österreichsichen Universitäten
Studierende naturwissenschaftlicher Studien
Studierende technischer Studien
Studierende landwirtschaftlicher Studien