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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

Studierende - Universitäten

Studierende nach naturwissenschaftlichen, technischen und agrarwissenschaftlichen Studienfächern an Universitäten in den Wintersemestern 2001/02 bis 2019/20

 

Naturwissenschaften

In den naturwissenschaftlichen Studienfächern sind die Studierendenzahlen zwischen 2001/02 und 2019/20 sowohl bei Männern als auch Frauen nahezu kontinuierlich angestiegen: von 30.806 Studierenden auf 51349 Studierende im Studienjahr 2019/20. Der Frauenanteil hat sich seit 2001/02 von rund 34% auf 39% erhöht.

Differenziert man die Naturwissenschaften nach engeren Studienfächern zeigt sich ein durchaus heterogenes Bild: Der höchste Frauenanteil ist in den Biowissenschaften mit 65,3% anzutreffen. Mathematik und Statistik sowie die exakten Naturwissenschaften weisen mit 34,7% bzw. 36,4% einen ähnlichen hohen Frauenanteil auf. In der Informatik sind hingegen nur 19% aller Studierenden Frauen. Während der Frauenanteil in den exakten Naturwissenschaften und in Mathematik und Statistik zwischen 2001/01 und 2019/20 deutlich angestiegen sind, ist dieser in der Informatik nahezu unverändert geblieben.

 

Ingenieurwissenschaften

In den Ingenieurwissenschaften hat sich die Entwicklung der Anzahl der Studierenden in den letzten Studienjahren (seit etwa 2017/18 ) sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Studierenden leicht abgeflacht. Der Frauenanteil liegt nunmehr bei rund 31,5% - gegenüber 21,7% im Studienjahr 2001/02.

Im Studienfeld Architektur und Baugewerbe ist der Frauenanteil unter den Studierenden mit Abstand am höchsten (44,3%), während er in den Studienfeldern Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau (28,1%) sowie Ingenieurwesen und technische Berufe (21,2%) deutlich niedriger ist.

 

Agrarwissenschaften

Die Anzahl der Studierenden in den Agrar- und Veterinärwissenschaften unterliegt zwischen 2001/02 und 2019/20 leichten Schwankungen. Dies spiegelt sich auch in einem leicht schwankenden Frauenanteil wider, der zuletzt bei rund 59,5% lag.

Allerdings sind zwischen den beiden Studienfeldern Agrarwissenschaften und Veterinärwissenschaften große Unterschiede hinsichtlich der Partizipation von Frauen bzw. Männer zu beobachten: Während die Veterinärwissenschaften sehr stark von Frauen dominiert werden (80,5%), sind in den Agrarwissenschaften (Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei) die Geschlechterverhältnisse eher ausgeglichen (47,7%).

Studierende an österreichsichen Universitäten
Studierende naturwissenschaftlicher Studien
Studierende technischer Studien
Studierende landwirtschaftlicher Studien