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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

Studierende - Universitäten

Studierende nach naturwissenschaftlichen, technischen und agrarwissenschaftlichen Studienfächern an Universitäten in den Wintersemestern 2001/02 bis 2018/19

Naturwissenschaften

In den naturwissenschaftlichen Studienfächern sind die Studierendenzahlen zwischen 2001/02 und 2017/18 sowohl bei Männern als auch Frauen nahezu kontinuierlich angestiegen, wobei im Studienjahr 2018/19 ein leichter Rückgang zu beobachten ist. Der Frauenanteil hat sich seit 2001/02 von rund 34% auf 39% erhöht.

Differenziert man die Naturwissenschaften nach engeren Studienfächern zeigt sich ein durchaus heterogenes Bild: Der höchste Frauenanteil ist in den Biowissenschaften mit 65% anzutreffen. Mathematik und Statistik sowie die exakten Naturwissenschaften weisen mit 35% bzw. 36% einen ähnlichen hohen Frauenanteil auf. In der Informatik sind hingegen nur 18% aller Studierenden Frauen. Während der Frauenanteil in den exakten Naturwissenschaften und in Mathematik und Statistik zwischen 2001/01 und 2018/19 deutlich angestiegen sind, ist dieser in der Informatik nahezu unverändert geblieben.

Ingenieurwissenschaften

In den Ingenieurwissenschaften hat sich die Entwicklung in den letzten beiden Studienjahren (2017/18 und 2018/19) sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Studierenden leicht abgeflacht. Der Frauenanteil liegt nunmehr bei rund 31% - gegenüber 21,7% im Studienjahr 2001/02.

Im Studienfeld Architektur und Baugewerbe ist der Frauenanteil unter den Studierenden mit Abstand am höchsten (43%), während er in den Studienfeldern Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau (28%) sowie Ingenieurwesen und technische Berufe (20%) deutlich niedriger ist.

Agrarwissenschaften

Die Anzahl der StudentInnen in den Agrar- und Veterinärwissenschaften unterliegt zwischen 2001/02 und 2018/19 leichten Schwankung. Dies spiegelt sich auch in einem leicht schwankenden Frauenanteil wider, der zuletzt bei rund 58% lag.

Allerdings sind zwischen den beiden Studienfeldern Agrarwissenschaften und Veterinärwissenschaften große Unterschiede hinsichtlich der Partizipation von Frauen bzw. Männer zu beobachten: Während die Veterinärwissenschaften sehr stark von Frauen dominiert werden (80%), sind in den Agrarwissenschaften (Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei) die Geschlechterverhältnisse eher ausgeglichen (46%).

Studierende an österreichsichen Universitäten
Studierende naturwissenschaftlicher Studien
Studierende technischer Studien
Studierende landwirtschaftlicher Studien