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Frauen in Forschung & Technologie
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Univ.-Prof.in Dr.in Ing.in Anke Bockreis mit ÖGUT-Umweltpreis ausgezeichnet

02.12.2015
Mag. Andreas Reichhardt (bmvit), Univ.-Prof.in Dr.in Ing.in Anke Bockreis (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck), Dr. Rene Alfons Haiden, (Präsident der ÖGUT), Monika Auer (Generalsekretärin der ÖGUT). (c) Katharina Schiffl

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) zeichnete im Rahmen ihres 30-Jahr-Jubiläums im Kuppelsaal der TU Wien wieder die besten Nachhaltigkeitsprojekte und innovative Persönlichkeiten mit dem ÖGUT-Umweltpreis aus. 

In der vom bmvit gesponsorten Kategorie "Frauen in der Umwelttechnik" wurde Univ.-Prof.in Dr.in Ing.in Anke Bockreis von der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ausgezeichnet. 

Anke Bockreis studierte Bauingenieurwesen an der TU Darmstadt, wo sie auch 2001 promovierte. Ihre Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich der Abfallbehandlung ergänzte sie mit ihrer Tätigkeit als Projektingenieurin bei der IGW – Ingenieurgemeinschaft Witzenhausen Fricke & Turk GmbH. 2009 erfolgte die Berufung als Professorin für Abfallbehandlung und Ressourcenmanagement an die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, an der sie 2012 zur Vizerektorin für Infrastruktur gewählt wurde.

Ihr derzeitiger Arbeitsschwerpunkt umfasst neben Fragen der Abfallbehandlung auch die Abfallvermeidung und die nachhaltige Verwertung von Abfällen. Im Rahmen ihrer Funktion als Vizerektorin ist es ihr ein besonderes Anliegen, einen Beitrag zur strategischen Verankerung von Nachhaltigkeit an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zu leisten – nach außen durch die aktive Mitarbeit in der Allianz Nachhaltiger Universitäten in Österreich und nach innen beispielsweise durch die Optimierung des Abfallwirtschaftskonzeptes, der Erstellung eines Energieeffizienzleitfadens oder eines betrieblichen Mobilitätskonzepts.

Neben ihrer fachlichen Kompetenz zeichnet sich Frau Bockreis auch durch ihre umfangreiche und langjährige Erfahrung in der akademischen Lehre aus: Seit über siebzehn Jahren hält sie Lehrveranstaltungen und trägt dabei als Role Model in einem männlich dominierten Arbeitsfeld in besonderem Maße zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei.

Weiters nominiert waren:

DIin Ing.in Jutta Isopp, Messfeld GmbH
Jutta Isopp ist eine der wenigen weiblichen Condition-Monitoring-Expertinnen in Europa. Ihr umfangreiches Fachwissen aus Forschung und Praxis gibt sie im Zuge ihrer vielseitigen Lehraufträge weiter. Damit wird Frau Isopp gerade für die weiblichen Studierenden zu einem wichtigen Role Model.

DIin Elena Just-Moczygemba
Elena Just-Moczygemba ist Chemieingenieurin und Mitarbeiterin der Holding Graz. An der Schnittstelle zwischen Forschung, Technik und Wirtschaft beschäftigt sie sich derzeit mit der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen, um die Vision „Mobil sein ohne eigenen PKW“ zu verwirklichen. In ihren Projekten setzt sie sich auch dafür ein, Frauen besonders zu positionieren. Sie ist überzeugt, dass „gemischtgeschlechtliche Teams durch ihre unterschiedlichen Sichtweisen bessere Ergebnisse bringen“.