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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

Chancengleichheit in der außeruniversitären & industriellen Forschung

Florian Holzinger, Silvia Hafellner, Lisa Schön: Research Report Series 195/2018, Ergebnisse der Gleichstellungserhebung 2018

Der vorliegende Bericht zur Gleichstellungserhebung in der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung in Österreich umfasst zwei Teile. Der erste Teil fasst die aktuellen Monitoringdaten zur Partizipation von Frauen in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Jahr 2017 zusammen. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Thema Führung in Teilzeit in außeruniversitären Forschungseinrichtungen und beleuchtet die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen aus Sicht der Forschungseinrichtungen als auch der Führungskräfte und Mitarbeiter/innen.
Die im Rahmen der Gleichstellungserhebung erhobenen Monitoringdaten zur Partizipation von Wissenschaftler/innen in der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung geben Aufschluss über die Entwicklung von Gleichstellung in diesem F&E-Teilsektor. Die Gleichstellungserhebung trägt daher im Sinne eines Monitorings auch dazu bei, eine kontinuierliche und evidenzbasierte Auseinandersetzung mit dem Thema Gleichstellung zu unterstützen und damit die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erhöhen.

ÖGUT/bmvit (2013)

Eine zentrale Aufgabe von FEMtech liegt im Monitoring der geschlechtsspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Bereich Forschung, Technologie und Entwicklung in Österreich. Auf Basis dieses Monitorings können Aussagen zum Stand der Durchsetzung von Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern in Forschung und Technologie getroffen werden. Dadurch werden Karrierehürden für Wissenschafterinnen in diesem Bereich anhand empirischer Daten aufgezeigt und ablesbar. 

Titelblatt Gleichstellungserhebung

Holzinger, Florian; Hafellner, Silvia:  Research Report Series 199/2017, Ergebnisse der Gleichstellungserhebung 2016, Ergebnisse der Gleichstellungserhebung in der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung in Österreich, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH für bmvit, 2017

Die Gleichstellungserhebung 2016 sammelt und analysiert einerseits organisationale Daten zu den Geschlechterverhältnissen in der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung und schreibt die Daten der vorangegangenen Erhebungen fort. Andererseits wurde neben der Beschäftigungssituation auch eine Online-Befragung zu den Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschungseinrichtungen durchgeführt. Dies erweitert und ergänzt die objektiven Beschäftigungsdaten durch subjektive Einschätzungen der Arbeitsbedingungen und liefert ein umfassenderes Bild zum Status quo von Gleichstellung.

Auf Basis der Ergebnisse der Gleichstellungserhebung 2016 wurden Schlussfolgerungen hinsichtlich zentraler Herausforderungen und Handlungsfelder bei der Förderung von Gleichstellung in der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung in Österreich abgeleitet.

Coverbild der Studie

Wroblewski, Angela; Buchinger, Birgit

Studie im Auftrag des BMWFW, Dezember 2014.

H. Schiffbänker, S. Reidl, E. Erasim, A. Bernardis, Joanneum Research, Beratergruppe Neuwaldegg, 2013

Die vorliegende Studie soll dazu dienen, bessere Einblicke in die Prozesse und Herausforderungen von Teams in der kooperativen Forschung zu gewinnen. Dadurch entsteht ein stärkeres Verständnis dafür, wie Forschung an dieser wichtigen Schnittstelle konkret stattfindet und welche Auswirkungen auf die Qualität und Ergebnisse von Forschungsaktivitäten damit verbunden sind.

HR Monitoring in Wissenschaft und Technologie, Florian Holzinger, Sybille Reidl unter Mitarbeit von Franziska Marbler

Hochqualifizierte Human Ressourcen sind eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung des österreichischen Innovationssystems. Diese Studie gibt einen umfassenden  Überblick über Bestand und Entwicklung von hochqualifizierten Humanressourcen in Österreich zwischen 1999 und 2010 im internationalen Vergleich (Deutschland, Schweden und Slowenien).

Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Entwicklung der Altersstruktur, des Geschlechterverhältnisses, der Bildungs- und Qualifikationsstruktur, der Rahmenbedingungen der Beschäftigungsverhältnisse sowie dem Ausmaß an Mobilität gewidmet. Zentrales Thema der Studie ist darüber hinaus, welcher Bedarf an hochqualifizierten Humanressourcen in den  nächsten Jahren erwartbar ist und inwieweit dieser gedeckt werden kann. Auf Basis der Projektergebnisse werden Empfehlungen zur Förderung des Angebots an hochqualifizierten Humanressourcen formuliert.

F. Holzinger, FEMtech kompetenzzentrum, Februar 2010

Der genderDiskurs 06 versucht anhand einer differenzierten Analyse der F&E-Beschäftigung den aktuellen Entwicklungsstand von Chancengleichheit in F&E zu bestimmen und kommt dabei zu ambivalenten Ergebnissen.

Der Staatspreis für Chancengleichheit in F&E 2009 zeichnete erstmals besonders innovative Betriebe aus, die Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit im Unternehmen umsetzen. Über 33 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben an der Ausschreibung teilgenommen.

Die Broschüre präsentiert sämtliche Nomierten und PreisträgerInnen inklusive eines Statements des Unternehmens zur Chancengleichheit sowie der Jurybegründung für die Nomierung / den Staatspreis.

Deckblatt Gender Booklet 2008

Väter in Karenz: Eine Frage der Unternehmenskultur

Nur rund vier Prozent aller Väter in Österreich gehen für die Betreuung ihrer Kinder in Karenz. Ähnlich die Situation in der außeruniversitären Forschung. Auch hier müssen Maßnahmen ansetzen, damit mehr Frauen den Weg in die Forschung finden und dort Karriere machen können. Neben einem neuen Rollenbild der Männer ist eine neue Unternehmenskultur ebenso gefragt. Verständnis, aktive Förderung und Angebote von Väterkarenz, über Elternteilzeit bis hin zu individuellen Arrangements sind auch in der außeruniversitären Forschung Voraussetzung für echteChancengleichheit.

Das FEMtech-Gender Booklet untersucht in seiner Erhebung für 2008 nicht-traditionelle Karriereverläufe von Männern in der Forschung und formuliert den Maßnahmenbedarf für die Zukunft. Darüber hinaus liefert das Gender Bookletjährlich vergleichbare und präzise Daten zur Situation von Frauen in rund 60 Einrichtungen der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung. Vergleichbare Daten schaffen, Fakten transparent machen, die Agenda mitbestimmen: Das FEMtech Gender Booklet. Denn Chancengleichheit bedeutet Innovationskraft.

Deckblatt Gender Booklet 2007

FEMtech (Hg.) (2008): Gender Booklet 2007. Außeruniversitäre Forschung. Wien

Das Gender Booklet 2007 zur Chancengleicheit von Frauen und Männern in außeruniversitären, naturwissenschaftlich-technischen Forschungseinrichtungen liefert geschlechtssegretierte Daten über die Beschäftigung von Frauen und Männern in der außeruniversitären Forschung Österreichs.

Deckblatt Gender Booklet 2006

FEMtech (Hg.) (2007): Gender Booklet 2006. Außeruniversitäre Forschung. Wien

Das Gender Booklet 2006 zur Chancengleicheit von Frauen und Männern in außeruniversitären, naturwissenschaftlich-technischen Forschungseinrichtungen für das Jahr 2006 wurde bei den Technologiegesprächen in Alpbach vorgestellt.

Deckblatt Gender Booklet 2005

FEMtech (Hg.) (2006): Gender Booklet 2005. Außeruniversitäre Forschung. Wien

Das Gender Booklet 2005 zur Chancengleicheit von Frauen und Männern in außeruniversitären, naturwissenschaftlich-technischen Forschungseinrichtungen für das Jahr 2005 wurde bei den Technologiegesprächen in Alpbach vorgestellt.

Deckblatt Gender Booklet 2004

FEMtech (Hg.) (2005): Gender Booklet 2004. Außeruniversitäre Forschung. Wien

Das Gender Booklet 2004 enthält den zweiten Statusbericht zur Chancengleichheit in der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung.

FEMtech (Hg.) (2004): FEMtech-studie "Der Frauenanteil in bmvit-Programmen und Maßnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit in künftigen Ausschreibungen". Kurzfassung. Wien

Deckblatt Studie Präsenz von Wissenschafterinnen

Birbaumer, Andrea; Wagner, Ina (2001): Erhöhung der Präsenz von Wissenschaftlerinnen in technischen Entwicklungsprojekten und Programmen. Wien

Diese Studie befasst sich mit der Situation von Frauen in hoch-dotierten Forschungs- und Technologieentwicklungsprogrammen. Anlass war die Beobachtung, dass sich nur wenige Frauen um diese Förderungen bemühen und auch nur wenige wissenschaftliche Leitungsfunktionen in ihnen besetzen. ,Paradebeispiele sind die Impulsprogramme sowie die K+Zentren, die vom Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovation, gemeinsam mit anderen Trägern ausgeschrieben und betreut werden. So sind rund 10-15% der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen in diesen Programmen Frauen und rund 5% haben wissenschaftliche Leitungsfunktionen, wobei es Programme ohne eine einzige wissenschaftliche Mitarbeiterin gibt. Die Frage lautete: Ist die geringe Präsenz von Frauen in diesen Programmen lediglich auf ihre immer noch geringe Anzahl in den entsprechenden naturwissenschaftlich-technischen Fachbereichen zurückzuführen, oder gibt es implizite, nicht leicht identifizierbare Ausschlussmechanismen gegenüber Frauen?