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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

Karrieren in F&E

Die Studie "Berufsbilder und Chancen für die Beschäftigung in einem automatisierten und digitalisierten österreichischen Mobilitätssektor 2040" beschäftigte sich vor dem Hintergrund einer zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung mit den sich abzeichnenden und kommenden Veränderungen in den für den österreichischen Mobilitätssektor relevanten Berufsbildern bis zum Jahr 2040, sowie den daraus resultierenden Chancen und Risiken für die Beschäftigung und Qualität der Arbeit.

Zur Analyse wurden drei Szenarien ("Vorwärts 2040", "Lokales Leben", "Digitale Kluft") mit dem Zeithorizont 2040 entwickelt, die mit verschiedensten Stakeholdern aus allen Verkehrsträgern sowie des Güter- und Personenverkehrs diskutiert und bewertet wurden. Die Diskussion und Bewertung der drei zum Teil gegensätzlichen Szenarien hat viele Parallelen zwischen den Szenarien illustriert, sodass ein Szenarioübergreifendes Gesamtbild für die Zukunft von Beschäftigung, Berufsbilder, Kompetenzen, Qualität der Arbeit und Gender im Mobilitätssektor gezeichnet werden konnte. Aus diesen Erkenntnissen wurden konkrete Handlungsfelder für Politik und Interessensverbände (Mobilitäts- und Verkehrspolitik, FTI-Politik, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Bildungspolitik) sowie für Unternehmen abgeleitet.

Martina A. Friedel; AK Wien; 2017

Technische Berufe sollen auch langfristig interessant bleiben – gerade für junge Mütter, Stichwort Drehtüreffekt. Frauen würden zwar langfristig im Unternehmen bleiben, aber – speziell nach dem ersten Kind – in technische Randbereiche und koordinierende Rollen abwandern, die sich leichter mit Teilzeitarbeit vereinbaren lassen. Die befragten Unternehmen investieren viel in das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Karenzmanagement und Personalentwicklungsmaßnahmen. Zusätzlich wird eine männlich geprägte Organisationskultur als Risikofaktor für das Ausscheiden von Frauen aus technischen Berufsfeldern genannt. Hier tut sich ein weites Feld für zukünftige Maßnahmen auf.

Andrea Leitner, Angela Wroblewski, Beate Littig (IHS), (2012): Green Jobs. Arbeitsbedingungen und Beschäftigungspotenziale. Wien

Die Studie wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, etwa auf mögliche Gesundheitsgefährdungen, Arbeitszeitbelastungen und Verdienstmöglichkeiten und zeigt, dass viele Green Jobs schlechte Arbeitsbedingungen, bis hin zur Gesundheitsgefährdung aufweisen.

Coverbild der Studie

Reidl, Sybille; Schaffer, Nicole et al. (2011): Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, POLICIES - Zentrum für Wirtschafts- und Innovationsforschung

Die vorliegende Studie untersucht im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie die Arbeitsplatzmobilität, des naturwissenschaftlich-technischen F&E-Personals entlang unterschiedlicher Dimensionen von Mobilität (international, regional, intersektoral).

Ziel der Studie ist es, ausgehend von einer Beschreibung des State-of-the-Art zur Mobilitätsforschung in außeruniversitärer und industrieller Forschung und Entwicklung einerseits Aussagen über die Quantität unterschiedlicher Formen von Mobilität treffen zu können und andererseits die dahinterliegenden Motive und Ursachen für Mobilität bzw. Immobilität zu beleuchten.

Holzinger, Florian et al. (2010): Innovationsfaktor Humanressourcen. Brennpunkt NachwuchsforscherInnen. Wien.

Gegenstand dieser Studie ist es, Arbeitsbedingungen, Karriereperspektiven und Modelle der Nachwuchsförderung unter die Lupe zu nehmen. Welche Arbeitsbedingungen finden NachwuchswissenschafterInnen in außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschungseinrichtungen vor? Welchen Belastungen sind sie an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt? Welche Karriereziele verfolgen sie und welche Unterstützungen und Förderungen erfahren sie durch die Forschungseinrichtungen? Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die Arbeitsbedingungen und Karriereziele einen Einfluss auf den Verbleib im Wissenschaftsbereich allgemein und in der angewandten naturwissenschaftlich-technischen Forschung im Speziellen haben. Außerdem fragt die Studie auch nach der Relevanz geschlechtsspezifischer Unterschiede bei den Arbeitsbedingungen, Karrierezielen und beim Verbleib im Wissenschaftsfeld.

FEMtech (Hg.) (2010): FEMtech Expertinnen. Frauen in Forschung und Technologie 2009.

Die Broschüre "FEMtech Expertinnen 2009" präsentiert zwölf Frauen in Forschung und Technologie, die 2009 zu FEMtech Expertinnen des Monats gewählt wurden. Sie sind echte Role-Models für den Bereich Forschung und Entwicklung und dabei Frauen wie du und ich. Der Bogen der Tätigkeitsfelder spannt sich von Biotechnologie und Chemie über Elektrotechnik, industriellen Umweltschutz und Informatik bis hin zu Metallurgie, Physik und Raumplanung.

Die Expertinnen geben einen Einblick in ihre persönliche Faszination an der Forschung und ihre individuellen Karriereverläufe. Zusätzlich finden Sie in der Broschüre junge Wissenschafterinnen am Beginn ihrer Karriere und Berufsinformationen zu den Professionen der Expertinnen.

Schiffbänker, Helene/ Reidl, Sybille (2009): Frauenkarrieren in F&E. Erfahrungen von aktiven und ausgestiegenen (Drop-Outs) Forscherinnen und Technikerinnen in der industriellen und außeruniversitären Forschung. Studie im Auftrag des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Wien

Die Verbesserung der Karrierechancen von Frauen stellt eine wichtige Zielsetzung auf dem Weg zu qualifizierten Humanressourcen in der Innovationsgesellschaft und zur Erreichung der Lissabon-Ziele dar.

Dazu gibt es jetzt eine empirische Untersuchung von Frauen, die in der industriellen und außeruniversitären Forschung in Österreich tätig sind, zu ihren Berufszielen, warum sie Forscherin/Technikerin geworden sind und welche individuellen Karriereperspektiven sie haben. Weiters haben wir Frauen, die ausgestiegen sind (Dropouts), nach Gründen und Zeitpunkt des Ausstiegs gefragt und was sich am System ändern muss, damit Frauen (und Männer) ihre subjektiven Karrierevorstellungen verwirklichen können und damit das Berufsfeld F&E attraktiver wird.

FEMtech (Hg.) (2009): FEMtech Expertinnen. Frauen in Forschung und Technologie 2008.

"FEMtech Expertinnen 2008" präsentiert in der Broschüre 12 Frauen in Forschung und Technologie, die 2008 zu FEMtech Expertinnen des Monats gewählt wurden. Der Bogen spannt sich von Molekularbiologie über Werkstoffwissenschaften, Chemie, Physik bis hin zu Informatik und Verfahrenstechnik. Die FEMtech Expertinnen schildern ihre Faszination an der Forschung und geben Einblicke in deren Karriereverläufe. Zusätzlich finden Sie in der Broschüre junge Wissenschafterinnen am Beginn ihrer Karriere und Berufsinformationen zu den Professionen der Expertinnen.

Coverbild der Studie

FEMtech Career facilitates projects implementing equal opportunity measures and helping female researchers achieve their career objectives. It focuses on structure-modifying approaches for the sustainable improvement of equal opportunities of men and women in Research and Development (R&D). The target group of the programme line are research and technology-intensive businesses and non-university research institutes. FEMtech Career started in 2004. Since then, it has funded a large number of different projects. Reason enough to take stock and ask companies and research institutes to share their experiences.

In this brochure, persons in charge of the FEMtech Career projects as well as representatives of the management of twelve sponsored companies share their practical insights.

FEMtech (Hg.) (2007): FEMtech Expertinnen. Frauen in Forschung und Technologie. Wien

"FEMtech Expertinnen 2007" stellt zwölf ausgezeichnete Frauen in Forschung und Technologie vor, die im Vorjahr zu FEMtech Expertinnen des Monats gewählt wurden. Die Interviews und Portraits geben einen Einblick in deren Karrierewege, ihre Erfahrungen im Berufsalltag und in den Forschungsgebieten. Darüber hinaus enthält die Broschüre Informationen über Berufsbilder, die FEMtech Programme, die Jury und junge Wissenschafterinnen, die auf dem besten Weg zu einer erfolgversprechenden Karriere sind.

Riesenfelder, Andreas et al. (2007): Karrieretypen im naturwissenschaftlich-technischen Arbeitsfeld. Wien

Eine Studie zu Dimensionen von (Dis-)kontinuität in den Karrieren hochqualifizierter Frauen und Männer im naturwissenschaftlich-technischen Arbeitsfeld. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Diskontinuierung von Erwerbskarrieren durch häufiger werdende Ein-, Aus-, Um- und Wiedereinstiege in die Karriere geht die Studie der Frage nach, welche Typen von Karriereverläufen sich im Arbeitsfeld von Naturwissenschaft und Technik finden. Im Zentrum stehen die beruflichen Karrieren von hoch qualifizierten NaturwissenschafterInnen und TechnikerInnen in Österreich, die mittels quantitativer und qualitativer Untersuchungsmethoden beleuchtet wurden. So konnte ein mehrdimensionales Bild von Karriere in diesem Arbeitsfeld - gerade auch unter einer Genderperspektive - generiert und verschiedenen Aspekten von Kontinuität und Diskontinuität nachgegangen werden. Auf der Basis objektiver Verlaufsdaten einerseits und subjektiver Orientierungen andererseits wurden die Ergebnisse zu Typen verdichtet, die als eine Erweiterung und Differenzierung des Blicks auf "die NaturwissenschafterInnen und TechnikerInnen" verstanden werden wollen. 

FEMtech (Hg.) (2005): FEMtech Expertinnen. Frauen in Forschung und Technologie. Wien

"FEMtech Expertinnen 2007" stellt ausgezeichnete Frauen in Forschung und Technologie vor, die zu FEMtech Expertinnen des Monats gewählt wurden. Die Interviews und Portraits geben einen Einblick in deren Karrierewege, ihre Erfahrungen im Berufsalltag und in den Forschungsgebieten. Darüber hinaus enthält die Broschüre Informationen über Berufsbilder, die FEMtech Programme, die Jury und junge Wissenschafterinnen, die auf dem besten Weg zu einer erfolgversprechenden Karriere sind.