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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

Work Life Balance

Lott, Yvette; "German mother's labor market re-entry after parental leave: Do parent's flexible working time arrangements help?"; Working paper Forschungsförderung, Number 071; Hans Böckler Stiftung; 2018

Flexible working time arrangements can help combine work and family life and might therefore encourage mothers’ labor market re-entry after parental leave – without a reduction in working time. The present study analyzes the role of flexible working time arrangements, namely flexitime, weekend work and night work, (1) for women’s re-entry into the labor market and (2) for changes in mothers’ contractual working time after parental leave in Germany. Since partners’ lives are interrelated, mothers’ might also profit from their partners’ working time flexibility. Event history analyses based on the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) in the years 2003 to 2013 show that mothers are more likely to re-enter the labor market when they have flexitime, but they do so mostly with reduced work hours. There is also some evidence that mothers are more likely to return to the labor market when they work weekends. Moreover, women’s and especially their partners’ night work has negative effects on mothers’ work capacity. Interestingly, partners’ flexitime is negatively related to mothers’ return to the labor market. The present study indicates that public policy measures are needed to limit the prevalence and the extent of burdensome work arrangements like night work. Also, mothers who seem to extend the workweek in order to re-enter the labor market should be supported more in balancing work and family life during the regular work week. Furthermore, public policy measures should encourage the implementation of flexitime as a worklife balance measure and, at the same time, weaken the gendered use of flexible arrangements. The study, however, also indicates that policy measures are needed to support mothers’ work capacity and to contribute to gender equality.

Bertelsmann Stiftung; Alles hat seinen Preis – Führung zwischen Lebens- und Karriereplanung; 2017

Männer und Frauen wollen eben „das ganze Leben“! Und Unternehmen und HR-Abteilungen haben längst erkannt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter individuelle Angebote fordern, nutzen und schätzen. Selten konnten sich dadurch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so individuell selbst verwirklichen und ihr Leben gestalten. Selten war Führung dadurch aber auch so herausgefordert wie heute, sowohl den Interessen des Unternehmens als auch den individuellen Wünschen der Mitarbeiter gerecht zu werden!

Viele Führungskräfte stellen sich vor diesem Hintergrund neue, bedeutungsvolle Fragen: Wie viel Flexibilität kann ich möglich machen? Mit welcher Offenheit begegne ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tatsächlich? Wie mutig bin ich, um etwas Neues auszuprobieren? Welche Werte sind mir wichtig und wie können sie mich leiten, um moderne berufliche Wege zu gestalten, die das Individuum und die Interessen meines Unternehmens gleichermaßen berücksichtigen?

Coffman, J.; Schenck P.; Artabane M.; Integrating work and life - It’s not just a woman’s issue anymore; Bain & Company, 2015

For years the conventional wisdom has been that women value career path flexibility more than men. Men just want to get to the top; women want more. But a recent national study by Bain & Company of 1,500 young MBA students and graduates from America’s top business schools turns those assumptions on their head. Work-life balance is no longer only a woman’s issue.
Nearly equal numbers of women and men on the MBA track now plan to prioritize nonwork commitments over career progression. And both women and men view the tradeoff between their career progression and other life priorities as the biggest obstacle to reaching their career goals.

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Metz-Göckel, Sigrid et al. (2009): Wissenschaftlicher Nachwuchs ohne Nachwuchs? Zwischenergebnisse des Projekts ,,Wissen- oder Elternschaft? Kinderlosigkeit und Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen in Deutschland", Dortmund

In diesem empirischen Forschungsprojekt werden Zusammenhänge zwischen Beschäftigungsbedingungen und Elternschaft von WissenschafterInnen im Vergleich der Universitäten und Fachhochschulen in sieben ausgewählten Bundesländern und für die Bundesebene untersucht. Das zweijährige Projekt wird bis Ende 2009 am Hochschuldidaktischen Zentrum (HDZ) und in Verbindung mit dem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt "Dynamik der Geschlechterkonstellationen" der Technischen Universität Dortmund durchgeführt. Entsprechend gilt die besondere Aufmerksamkeit den Veränderungen im Geschlechterverhältnis in der Wissenschaft.

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Pylkkänen, Elina; Smith, Nina (2003): Career Interruptions due to Parental Leave: A Comparative Study of Denmark and Sweden. In: Directorate for Employment, Labour and Social Affairs (Ed.): OECD Social, Employment and Migration Working Papers No. 1. Paris

Elternurlaub wird assoziert mit hohen weiblichen Beschäftigungsraten, aber auch mit einer relativen Verringerung der Gehältern von Frauen sofern der Elternurlaub länger andauert. Wenn Väter längere Elternurlaube nehmen würden, würde das nun die Karriereunterbrechungen von Frauen verkürzen? Dafür wurde die Familienpolitik in Dänemark und Schweden analysiert, zwei Staaten mit der gleichen Wohlfahrtsideologie, aber sehr unterschiedlicher Familienpolitik. Im Vergleich zu Dänemark sind die Angebote in Schweden viel großzügiger, sowohl was die Bezahlung als ihre Dauer anbelangt, sie erlauben flexiblen Gebrauch bis zum Alter des Kindes von 8 Jahren. In beiden Ländern ist die Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen hoch, aber ganz kleine Kinder (0-2 Jahre) werden in Dänemark häufiger in Tagesbetreung gegeben als in Schweden. Die Ergebnisse zeigen, dass ökonomische Anreize das Verhalten der Mütter in beiden Ländern beeinflussen. Trotzdem stellt der Elternurlaub eine wichtige Determinante für das beobachtete Verhalten dar. Die Rolle der Väter differiert ganz deutlich zwischen den beiden Ländern. In Schweden haben Väter viel längere Elternurlaube als in Dänemark. Ein herausstechendes Ergebnis der Politiksimulation ist, dass wenn Vätern längere Elternurlaube gewährt werden, es das Arbeitsangebot von Frauen verstärken würde. In Dänemark wurde ein solcher Substitutionseffekt zwischen den beiden Elternteilen nicht festgestellt.

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Axelsson, Tobias (Örebro University, Sweden); JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH; POLICIES-Zentrum für Wirtschafts- und Innovationsforschung; 2014

Report for the research project ‘Paternity leave: Impacts on male careers’.

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Krings, Bettina-Johanna et al. (2009): Working time, gender and work-life balance. Leuven, Belgium

In der Organisation von Arbeit finden massive Umbrüche statt, Globalisierung und rasanter technologischer Wandel verändern Arbeitsstrukturen. Wie können diese Veränderungen verstanden werden? Und was bedeuten sie für soziale Institutionen und Beschäftigte? Diesen Fragen geht das vom 6. Rahmenprogramm der EU geförderte Projekt WORKS (Work organisation and restructuring in the knowledge society) nach. Der Bericht zu Arbeitszeit, Gender und Work-Life Balance ist einer von elf thematischen Berichten, der die Ergebnisse des gesamten Forschungsprojekts zu diesem Thema zusammenfasst.

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Lind, Inken (2008): Dossier: Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft. Auswahl erster Ergebnisse der Online-Befragung. Ein Projekt von Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung / GESIS. O.O.

Zielsetzung des Forschungsvorhabens ist es, den Kenntnisstand zu den Bedingungsfaktoren generativer Entscheidungen im Rahmen von Wissenschaftsorganisationen zu erweitern. Befragt wurden mehr als 8.500 WissenschafterInnen an Universitäten, knapp die Hälfte davon sind Eltern. Zentrale Themen der Befragung waren Stellenwert der Erwerbsarbeit, Work-Life-Balance, partnerschaftliche Arbeitsteilung, Gründe für den Aufschub von Kinderwünschen, Auswirkungen der Elternschaft und Zufriedenheit mit zentralen Lebensbereichen.

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Lind Inken (2008): Aufgeschobene Kinderwünsche, eingeschränkte Perspektiven? Zur Vereinbarkeit von Wissenschaft und Elternschaft - Ergebnisse einer aktuellen Studie. In: Forschung & Lehre 11/08. O.O.

Wissenschaft und Elternschaft miteinander zu vereinbaren, scheint in Deutschland besonders schwierig zu sein. Eine großangelegte Umfrage zeigt nun erstmals, wie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Situation und ihre Perspektiven einschätzen. Der Artikel fasst erste Ergebnisse des Forschungsprojekts zusammen: Nicht nur Wissenschaftlerinnen, auch Wissenschaftler mit und ohne Kinder fühlten sich von der Thematik der Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft in hohem Maße angesprochen. Es sind nicht ausschließlich Wissenschaftlerinnen von den negativen Konsequenzen der Elternschaft und Schwierigkeiten der Vereinbarkeit betroffen, auch männliche Wissenschaftler mit Kindern geben entsprechende Folgen und Probleme an. 

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Nivorozhkina, Ludmilla; Nivorozhkin, Anton (2008): The Wage Costs of Motherhood. Which Mothers are Better Off and Why. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Hg.): IAB Discussion Paper 26. Beiträge zum wissenschaftlichen Dialog aus dem Insitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Nürnberg

In this paper we analyze how motherhood affects women´s wages. Our findings indicate that mothers tend to suffer a moderate wage penalty. We also confine our analysis to sector-specific effects and find that the negative effect may primarily be attributed to mothers working in the public sector. The differences across sectors may be explained by considerable job flexibility and a system of promotion based on work experience which has been adopted in the public sector. 

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2005): Betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Maßnahmen. Kosten-Nutzen-Analyse. Berlin

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Rürup, Bert; Gruescu, Sandra (2005): Familienorientierte Arbeitszeitmuster - Neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.). Berlin

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Bender, Stefan et al. (2003): Women, Work, and Motherhood: Changing Employment Penalties for Motherhood in West Germany after 1945 - A Comparative Analysis of Cohorts Born in 1934-1971. Working paper of the Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock

Dieses Paper beschäftigt sich mit den Effekten der Mutterschaft auf die Beschäftigungsdynamik von Frauen. Unsere Analyse basiert auf vollständigen lebenslangen Arbeits- und Einkommengeschichten von einer 1% Stichprobe aller Personen in Deutschland, die zwischen 1934 und 1971 geboren wurden und im Zeitraum 1975-1995 angestellt waren. Wir verwenden die Aufzeichnungen von Frauen, die vor der Geburt ihres ersten Kindes angestellt waren. Wir untersuchen kurzfristige Konsequenzen des Eintreten der Mutterschaft und die Auswirkungen über verschiedene Geburts-Kohorten. Dabei werden die Beschäftigungsgeschichten vor der Geburt des ersten Kindes mitberücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass ein höhere Grad an Arbeitserfahrung, eine stärkere Verbindung zum Arbeitsmarkt und eine Beschäftigung im angestellten Bürobereich white collar jobs die Einkommensverluste von Frauen nach der Geburt von Kindern reduziert.

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.) (2003): Bilanz 2003 der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft. Berlin 

Mit der vorliegenden Bilanz 2003 sollen die Umsetzung der Vereinbarung (Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft) und die erzielten Effekte in den Unternehmen bilanziert werden. Die Bilanz versteht sich als Bestandsaufnahme der im Zeitraum der Vereinbarung 2001 bis 2003 durchgeführten Maßnahmen in den wichtigsten Bereichen der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft. Sie soll deutlich machen, welche konkreten Anstrengungen unternommen wurden, welche Entwicklungen sich abzeichnen und wo noch Handlungsbedarf besteht. Im Ergebnis zeigt die vorliegende Bilanz der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Wirtschaft, dass die Chancengleichheit von Frauen und Männern und die Balance von Familie und Beruf durch gezielte Maßnahmen von Politik und Wirtschaft in vielen Bereichen gefördert und vorangetrieben wurden. In vielen Unternehmen gibt es bereits nachahmenswerte Maßnahmen und Angebote.

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Flüter-Hoffman, Christiane; Solbrig, Jörn (2003): wie familienfreundlich ist die deutsche Wirtschaft? iw-trends 4/2003 o.O.

Eine repräsentative Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt die Verbreitung und Bedeutung von Familienfreundlichkeit in den Unternehmen in Deutschland. Drei Viertel aller Unternehmen bieten mit unterschiedlichen Formen der Arbeitszeitflexibilisierung das wichtigste Instrument zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Für die Unternehmen, die familienfreundliche Maßnahmen praktizieren, sind die wichtigsten Motive, die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten zu erhöhen und qualifizierte Mitarbeiter zu halten oder zu gewinnen. Nur knapp ein Fünftel der Unternehmen hat bisher keine der abgefragten familienfreundlichen Maßnahmen eingeführt. Als Hemmnisse für ein stärkeres familienorientiertes Engagement nennen die Unternehmen den fehlenden betrieblichen Bedarf und den fehlenden Bedarf seitens der Mitarbeiter. Darüber hinaus betrachten sie die Kinderbetreuung und die Elternförderung nicht als betriebliche Aufgabe.