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Frauen in Forschung & Technologie
FEMtech

whiteCAB

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whiteCAB – Frauentaxi Wien

Beteiligte Organisationen

tbw research GesmbH (Projektkoordination), TAXI 31300 VermittlungsgmbH, cmobility Ingenieurbüro für Verkehrstelematik e.U., Research & Data Competence OG, ETA Umweltmanagement GmbH

Laufzeit

September 2015 - Mai 2017

Projektleiterin

DIin Angelika Rauch
a.rauch@tbwresearch.org

Homepage

http://www.tbwresearch.org/de/unsere-forschung/neue-mobilitaet/innovative-mobilitaet/whitecab-frauentaxi-wien.html

Ziel des Projekts

Ziel des Projekts ist die Schaffung einer fundierten Grundlage, in der dargelegt wird, welche speziellen Anforderungen v.a. Frauen in verschiedenen Lebensrealitäten an das Taxi als Transportmittel stellen und durch welche organisatorischen und technologischen Innovationen das Taxi diesen Anforderungen gerecht werden kann. Dabei sollen technische Aspekte (z.b. virtuelle Begleitung) und soziale Aspekte berücksichtigt werden.

Der Wiener Taximarkt ist stark umkämpft und bietet v.a. Frauen keinen attraktiven Arbeitsplatz. Ziel des Projekts ist es daher auch, für whiteCAB-FahrerInnen einerseits einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen TaxilenkerInnen zu generieren und anderseits die Sicherheit für LenkerInnen bei der Berufsausübung wieder zu erhöhen.

Fragestellung

Welche organisatorischen und technologischen Innovationen sind nötig, um das Mobilitätsangebot Taxi auch für Personen, die es aktuell selten nutzen oder meiden oder höhere Sicherheits- und/oder Service-Anforderungen haben, in verschiedenen Lebens- und Altersabschnitten attraktiv zu machen?

Hintergrund des Projekts

Das Projekt whiteCAB hat die Konzeption zur Einführung von Frauentaxis in Wien zum Inhalt. Die Idee Frauentaxis einzuführen ist nicht neu und wurde neben Innsbruck, Graz, Linz auch in Wien bereits versucht. Es wurde jedoch sichtbar, dass es nicht genügt, ein Taxi „Ladytaxi“ zu nennen, ohne zu untersuchen, welche Anforderungen Frauen überhaupt an dieses Transportmittel stellen. Nur durch genderrelevante Forschung (weg von Stereotypen und Klischees hin zu Unterschieden in Anforderungen, Physiognomie und Verhalten) kann ein innovatives, auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnittenes Mobilitätsmodell entwickelt werden. Im Projekt gilt es demnach, das Taxi als attraktives Transportmittel für alle Bevölkerungsschichten zu platzieren. Es soll einerseits der Frage nachgegangen werden, welche speziellen Anforderungen Frauen in verschiedenen Lebensrealitäten an das Taxi als Transportmittel stellen und durch welche organisatorischen und technologischen Innovationen das Taxi diesen Anforderungen gerecht werden kann. Eine wesentliche Innovation zum Gesamtsystem Taxi stellt die Entwicklung der „virtuellen Begleitung“ mit der Notruffunktion dar, die in einem ganzheitlichen Ansatz (im und außerhalb des Taxis / 24 Stunden täglich) dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis von Frauen Rechnung tragen soll.

Geschlechter-/Gender-Konzeption

Das Projekt basiert auf einem sozialkonstruktivistischen Verständnis von Gender. In der Empirie wird Wert darauf gelegt, die ProbandInnen nach Geschlecht, Alter etc. divers zusammen zu setzen und diese Faktoren auch in der Auswertung zu berücksichtigen.

Ergebnisse

Es liegen noch keine Zwischenergebnisse vor.

Öffentlichkeitsarbeit

Pressebericht 1 zum Projektstart von Taxi 31300

Pressebericht 2 zum Projektstart von Taxi 31300