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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

nach Beschäftigungsverhältnis

Wissenschaftliche Beschäftigte nach Beschäftigungsverhältnis

Wissenschaftlerinnen arbeiten im Vergleich zu Männern überdurchschnittlich häufig in Teilzeit. Aber auch der Anteil an Männern in Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen nahm bis 2019 stetig zu: Fast jeder dritte Wissenschaftler in der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung arbeitet Teilzeit.

Zwischen 2004 und 2019 nahm der Anteil aller Wissenschaftler*innen in der außeruniversitären Forschung in einem Vollzeitbeschäftigungsverhältnis um 21%-Punkte ab, von rund 83% auf 62%. Frauen sind von diesem Trend überdurchschnittlich häufig betroffen: Im Jahr 2019 befanden sich nur 46% der Wissenschaftlerinnen in einem Vollzeitarbeitsverhältnis. Während 2017 eine Stagnation des Trends zur Teilzeitarbeit festgestellt werden konnte, zeigt sich 2019 eine Fortsetzung dieses Trends, jedoch verschiebt sich die Teilzeitquote bei Wissenschaftlerinnen nur leicht zw. 2017 und 2019. Allerdings ist bei den Wissenschaftlern eine Zunahme der Teilzeitquote von 29% auf 33% zu beobachten. Gleichzeitig weist der überwiegende Teil der Teilzeit beschäftigten Wissenschaftler*innen ein relativ hohes Beschäftigungsausmaß auf, das bei über 50% einer Vollzeitbeschäftigung liegt.

Der Frauenanteil unter Personen mit freien Dienstverträgen und Werkverträgen ist weiterhin überdurchschnittlich hoch. Zudem hat sich seit 2004 nicht nur die Anzahl, sondern auch der Anteil der Väter in familienbedingter Karenz erhöht: 2019 entfielen 21% der Karenzen auf Männer, 2004 waren es noch 10%. Auch Elternteilzeit wird zunehmend von Männern in Anspruch genommen: 33% der Wissenschaftler*innen in Elternteilzeit sind 2019 Männer.

Wissenschaftliche Beschäftigte nach Beschäftigungsart
Anteile an Voll- und Teilzeitbeschäftigung