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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

nach Beschäftigungsverhältnis

Wissenschaftliche Beschäftigte nach Beschäftigungsverhältnis für die Jahre 2015 und 2017

Wissenschafterinnen arbeiten im Vergleich zu Männern überdurchschnittlich häufig in Teilzeit. Aber auch der Anteil an Männern in Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen nahm bis 2015 stetig zu. Seitdem stagniert jedoch dieser Trend. Hat das Wachstum an Teilzeitbeschäftigung seinen Höhepunkt bereits erreicht?

Zwischen 2004 und 2015 nahm der Anteil aller WissenschafterInnen in der außeruniversitären Forschung in einem Vollzeitbeschäftigungsverhältnis um 18%-Punkte ab, von rund 83% auf 65%. Frauen sind von diesem Trend überdurchschnittlich häufig betroffen: Im Jahr 2015 befanden sich nur 47% der Wissenschafterinnen in einem Vollzeitarbeitsverhältnis. Zwischen 2015 und 2017 stagniert jedoch diese Verschiebung zur Teilzeitarbeit sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Für Männer liegt die Vollzeitquote 2015 als auch 2017 bei 71%.

Der Frauenanteil nahm zuletzt vor allem unter Werkverträgen und freien Dienstverträgen deutlich zu, während diese Beschäftigungsformen insgesamt eher an Bedeutung verlieren. Somit stellt sich nun die Frage, ob der langfristige Trend hin zu flexibleren Beschäftigungsformen bereits seinen Höhepunkt überschritten hat. Ebenso weist der überwiegende Teil der Teilzeit beschäftigten WissenschafterInnen ein relativ hohes Beschäftigungsausmaß auf, das bei über 50% einer Vollzeitbeschäftigung liegt.

Seit 2004 hat nicht nur die Anzahl, sondern auch der Anteil der Väter in familienbedingter Karenz zugenommen: 2017 entfielen 20% der Karenzen auf Männer, 2004 waren es noch 10%. Auch Elternteilzeit wird zunehmend von Männern in Anspruch genommen: 40% der WissenschafterInnen in Elternteilzeit sind Männer.

Wissenschaftliche Beschäftigte nach Beschäftigungsart
Anteile an Voll- und Teilzeitbeschäftigung