A A A English
Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

nach Funktionen

Wissenschaftliche Beschäftigte in außeruniversitären Forschungsinstituten nach Funktionen für die Jahre 2013 und 2015

Die Gläserne Decke in der außeruniversitären Forschung wird etwas dünner. Trotzdem ist der Frauenanteil in Führungspositionen nach wie vor unterdurchschnittlich.

Noch immer gilt: Je höher die Funktion, desto niedriger ist der Anteil an Frauen. Mit einem Frauenanteil von rund 17% in den Führungsebenen ist eine deutliche Zunahme gegenüber 2013 festzustellen. In der Funktion der Geschäftsführung finden sich nur mehr 10% Frauen. Auf diesen Hierarchieebenen zeigen sich die größten Ungleichgewichte im Geschlechterverhältnis.

Der Glass Ceiling Index (GCI) ist ein Indikator, der die relative Chance von Frauen im Vergleich zu Männern misst, Führungspositionen zu erreichen. Ein GCI-Wert von 1 zeigt gleiche Aufstiegschancen für Frauen und Männer an. Je größer der Wert, desto geringer sind die Aufstiegschancen von Frauen gegenüber Männern. Der GCI für Einrichtungen der außeruniversitären Forschung weist auf eine positive Entwicklung seit 2008 hin: die Gläserne Decke wurde in den vergangenen Jahren deutlich dünner. Der GCI für 2008 lag bei 3,3, 2013 bei 1,9 und 2015 beläuft er sich auf 1,7.

Die größte Gruppe an WissenschafterInnen bilden die Junior Scientists, die einen Frauenanteil von 29% im Jahr 2015 aufweisen. Den höchsten Frauenanteil verzeichnet die Gruppe der TechnikerInnen und Fachkräfte mit 41%.

Wissenschaftliche Beschäftigte nach Funktionen
Glass Ceiling Index (GCI)