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Female experts 2010Expertinnen 2010
Expertinnen 2010

Expertin des Monats

FEMtech macht erfolgreiche Frauen im Forschungs- und Technologiebereich in der Öffentlichkeit sichtbar! Mit der "Expertin des Monats" stellen wir Frauen aus der FEMtech Expertinnen-Datenbank vor, die in der technologieorientierten Forschung mit Erfolg tätig sind.

Die Nominierung für die "Expertin des Monats" erfolgt durch das FEMtech-Team, die Auswahl durch eine interdisziplinär besetzte Jury.

FEMtech veröffentlicht jährlich eine Broschüre mit den Expertinnen des jeweiligen Jahres. Die Broschüren können Sie hier downloaden oder im FEMtech kompentenzzentrum direkt bestellen.

 

Videoportraits Expertinnen des Monats

Hier finden Sie kurze Image-Videos der Expertinnen des Monats! Die Video-Portraits der FEMtech Expertinnen bieten einen persönlichen Einblick in die Arbeitswelten der Expertinnen.

In unserer Expertinnendatenbank, die mittlerweile über 1.000 Einträge hat, können Sie selbst nach Expertinnen suchen:

FEMtech Expertin des MONATS AUGUST

Foto: privat

DIin Nicole Oberschmidleitner ist FEMtech Expertin des Monats August.

 

Nicole Oberschmidleitner, geboren 1972 in Linz, studierte Mechatronik an der Johannes Kepler Universität in Linz. Ihre Diplomarbeit verfasste sie zum Thema "Abstichautomatik für Elektrolichtbogenöfen".

 

Seit 2002 ist die Diplomingenieurin bei der Vatron GmbH Linz angestellt, dem Spezialisten für Messsysteme für Stahlwerke. Dies zunächst als Technische Angestellte, dann als Projektleiterin, Gruppenleiterin für Lösungen in der Stranggusstechnik und seit 2009 als Geschäftsfeldleiterin dieses Bereichs.

 

Ihre Aufgabe besteht in der strategischen Führung des Geschäftsfeldes, der Koordination der Gruppen "Produktmanagement", "Projektmanagement", "Verkauf" und „Elektroplan“, der Absegnung sämtlicher Entwicklungen und Forschungsschwerpunkte, Unterstützung des Verkaufs, KeyAccounting zu Kunden sowie gelegentlichen Inbetriebnahmen.

 

FEMtech Expertin des MONATS JULI

Foto: privat

DIin Maria Tiefenbach ist FEMtech Expertin des Monats Juli.

Maria Tiefenbach, geboren 1962 in Gmünd, studierte Landschaftsökologie und –gestaltung an der Universität für Bodenkultur in Wien. Mit ihrer Diplomarbeit zum Thema „Entwicklung der Vegetation im Einflussbereich des Aluminiumwerkes Ranshofen“, die sie am Institut für Botanik sowie am Zentrum für Umwelt und Naturschutz schrieb, hat sie Grundlagenwissen mit Umweltschutz verbunden.

 

Seit 2002 leitet Maria Tiefenbach die Abteilung Biologische Vielfalt und Naturschutz am Umweltbundesamt in Wien. Zu ihren Aufgaben gehören die organisatorische und inhaltliche Steuerung der Abteilung sowie die Mitarbeit in diversen nationalen und internationalen Projekten. Dazu gehören derzeit das EU-Projekt „Sustainable Use of Regional Funds for Nature“, in dem Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität für das Förderprogramm des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung erarbeitet werden. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt von Maria Tiefenbach ist ihre Mitarbeit bei der Entwicklung von Indikatoren für die Evaluierung der Österreichischen Nationalparks für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

 

Ebenso arbeitet die Landschaftsökologin in den internen Führungsgremien des Umweltbundesamtes mit und ist an dessen strategischer Ausrichtung beteiligt. Sie ist Leiterin der Österreichischen Naturschutzplattform, Mitglied der nationalen Biodiversitätskommission und Mitglied der Österreichischen Vereinigung für Agrar-, Lebens- und Umweltwissenschaftliche Forschung.

 

FEMtech Expertin des MONATS JUNI

Foto: privat

DIin Alexandra Millonig ist FEMtech Expertin des Monats Juni.

 

Die 1972 in Steyr geborene Alexandra Millonig studierte Raumplanung und Raumordnung an der TU Wien mit den Schwerpunkten Verkehrsplanung und Gesellschaftliche Entwicklung. Noch heuer wird sie - ebenfalls an der TU Wien - ihr Doktoratsstudium mit dem Thema "Klassifizierung des räumlichen Bewegungsverhaltens von Fußgängern" abschließen.

 

Seit 2005 ist die Forscherin als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Projektverantwortung im Geschäftsfeld "Human Centered Mobility Technologies/Dynamic Transportations Systems" beim AIT Austrian Institute of Technology beschäftigt. Daneben (2007 bis 2010) ist sie an der TU Wien in das Projekt "Bewegungsverhalten von Fußgängern" eingebunden und übt eine Lehrtätigkeit aus.

 

Bezüglich Chancengleichheit sieht sie noch großen gesellschaftlichen Aufholbedarf: "Es reicht nicht, sich als Unternehmen ein 'Gender-Mäntelchen' umzuhängen und vorzuführen, was nicht alles unternommen wird und gleichzeitig aber wie gewohnt weiterzumachen, indem man Frauen nach wie vor schlechter bezahlt, sie bei Beförderungen übergeht und die gläserne Decke stabil hält."

 

FEMtech Expertin des MONATS MAI

DIin Brigitte Gübitz ist FEMtech Expertin des Monats Mai.

 

Die 1968 in Graz geborene Brigitte Gübitz studierte Technische Chemie an der Technischen Universität Graz und macht seit 2008 das Doktoratsstudium an der Doctoral School Verfahrenstechnik ebenfalls an der TU Graz.

 

Seit 2001 ist die Cheminkerin bei VTU Engineering beschäftigt und leitet die Projekte für GxP-konforme Anlagenplanung und Produktion, Qualifizierung, Validierung und Risikomanagement im Pharma- und Medizinproduktebereich.

 

Sie berät dabei Kunden wie Arzneimittel- und Wirkstoffhersteller, Krankenhäuser und Anstaltsapotheken, Anlagen- und Softwarelieferanten bezüglich der regulatorischen Anforderungen an Herstellanlagen von pharmazeutischen Produkten, Wirkstoffen und Medizinprodukten.

 

Als Mutter von zwei Kindern hat die Diplomingenieurin natürlich auch mit der Vereinbarkeit von Beruf, Studium und den Kindern zu kämpfen. "Für mich stand es nie zur Debatte, nach der Geburt meiner Kinder nicht mehr arbeiten zu gehen. Ich finde es eigentlich schade, dass viele Männer nicht die Möglichkeit haben, Teilzeit zu arbeiten und so beides - Beruf und Familie - zu genießen."

 

FEMtech Expertin des MONATS APRIL

Foto: privat

Mag.a Dr.in Ines Omann ist FEMtech Expertin des Monats April.

 

Ines Omann, geb. 1972 in Friesach, studierte Umweltsystemwissenschaften und Volkswirtschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz und schloss 1997 als erste Absolventin von Umweltsystemwissenschaften ihr Studium ab. Ihr Doktoratsstudium in ökologischer Ökonomie beendete sie 2004 mit Auszeichnung.

 

Seit 2006 arbeitet Ines Omann an der SERI Nachhaltigkeitsforschungs und –kommunikations GmbH, einem privaten Nachhaltigkeitsforschungsinstitut in Wien. Als Senior-Researcher und Gruppenleiterin beschäftigt sie sich mit der Strategieentwicklung zur Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung sowie mit der Lebensqualitätsforschung und insbesondere der Verbindung von nachhaltiger Entwicklung, Lebensqualität, Bedürfnissen, Werten, Strategien, Wohlbefinden und Ressourcenverbrauch.

 

"Für den technisch-naturwissenschaftlichen Bereich wünsche ich mir, dass die Frauen mehr Mut haben, diesen zu betreten und die weiblichen Eigenschaften und Fähigkeiten einzubringen.“

 

FEMtech Expertin des MONATS MÄRZ

Foto: privat

Univ. Doz.in Mag.a Dr.in Barbara Kofler ist FEMtech Expertin des Monats März.

 

Die 1962 geborene Innsbruckerin studierte Chemie und schloss 1991 am Institut für Biochemie in Innsbruck ihr Doktoratsstudium ab. 2002 folgte die Habilitation.

 

Seit 1995 leitet die Biochemikerin die diagnostischen und wissenschaftlichen Labors der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Salzburg. Im Oktober 2009 übernahm Barbara Kofler die Leitung des Laura Bassi Centre of Expertise THERAPEP und im Februar 2010 die Leitung des Forschungsprogramms für Rezeptorbiochemie und Tumorstoffwechsel an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität.

 

Ihre aktuellen Forschungsgebiete liegen einerseits darin, die Wirkungsweise von kleinen regulatorischen Eiweismolekülen in akuten und chronischen Erkrankungen zu bestimmen und entsprechende Therapien zu entwickeln, andererseits beschäftigt sie sich mit Fragen des Tumorstoffwechsels.

 

Die Mutter eines kleinen Sohnes beklagt neben dem häufigen Fehlen von guten Betreuungseinrichtungen für Kinder auch die fehlende Akzeptanz von Vollzeit-arbeitenden Frauen in unserer Gesellschaft: "Wir brauchen nicht nur mehr Krabbelstuben, sondern auch mehr Männer, die mithelfen."

 

FEMtech Expertin des MONATS FEBRUAR

Foto: FEMtech/A. Bartl

Priv. Doz. Mag.a Dr.in Sabine Ladstätter ist FEMtech Expertin des Monats Februar.

Nach ihrem Diplom- und Doktoratsstudium der Klassischen Archäologie und der Alten Geschichte an den Universitäten Graz und Wien habilitierte sich Sabine Ladstätter 2007 an der Universität Wien im Fachgebiet Klassische Archäologie.

 

Seit Oktober 2009 ist die gebürtige Klagenfurterin und Mutter einer kleinen Tochter Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts. Ihr aktuelles Arbeitsgebiet ist die Wirtschaftsarchäologie, die Rekonstruktion antiker Wirtschaftsformen auf Basis archäologischer Denkmäler unter Einbeziehung naturwissenschaftlicher Methoden und unter Einsatz moderner Technologien.

 

Im Rahmen von aktuellen Forschungsprojekten widmet sie sich einerseits der genauen Analyse des Produktionsstandortes Ephesos und andererseits der materiellen Kultur von Syene/Oberägypten in plolemäischer Zeit.

FEMtech Expertin des MONATS JÄNNER

Foto: privat

Univ.-Doz.in Dr.in DIin Claudia-Elisabeth Wulz ist FEMtech Expertin des Monats Jänner.

Claudia-Elisabeth Wulz wurde 1960 in Klagenfurt geboren und studierte technische Physik an der Technischen Universität Wien.

Seit 1993 leitet sie die österreichische Gruppe des CMS-Experiments am Large Hadron Collider des CERN. Ihr Arbeitsgebiet ist Teilchenphysik, ein Fachgebiet, dessen Thematik die Erforschung der elementaren Bausteine der Materie und ihrer Wechselwirkungen ist.

Gemeinsam mit ihrer Gruppe ist sie an der Entwicklung wesentlicher Komponenten des CMS-Triggersystems beteiligt.

 

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