Die regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen dienen dem Kennenlernen und der Weitergabe von Informationen, die für das Thema Frauen in Forschung und Technologie relevant sind. FEMtech informiert über Neuigkeiten aus dem Programm und zeigt aktuelle Themen auf. Anschließend gibt es die Möglichkeit zu einem informellen Austausch und zur Förderberatung durch die FFG. Begleitend zu jedem Netzwerktreffen wird Kinderbetreuung angeboten.
Frauen und Männer, die den FEMtech-Gedanken unterstützen und gemeinsam die Rahmen- und Zugangsbedingungen für Frauen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich verbessern wollen, sind zum Informations- und Erfahrungsaustausch herzlich eingeladen!
Termin für das aktuelle Netzwerktreffen
Das 29. FEMtech Netzwerktreffen findet am Montag, den 13. September 2010, von 16.00 – 18.00 Uhr im Tech Gate Vienna, Tech Lounge, 19. Stock statt.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto: FEMtech FTI-Projekte – bedarfsgerechte Forschung, Demonstrationsprojekte & aktuelle Ausschreibung
Es werden vier Beispiele für genderrelevante Projekte vorgestellt, um einen Einblick in die Thematik zu geben. Zusätzlich informiert FEMtech über die aktuelle Ausschreibung von FTI-Projekten laufend von 2. August bis 17. November 2010.
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Einladung und Programm (pdf)
Aktuelle Informationen zu FEMtech FTI-Projekte erhalten Sie bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft - FFG
BERICHT: 28. FEMtech Netzwerktreffen
Im Anschluss an die erfolgreiche Abschlussveranstaltung des FEMtech Karrierewege Projekts „WOMAN“ trafen sich am 6. Juli 2010 rund 50 TeilnehmerInnen in Klagenfurt und informierten sich zum Thema Mentoring.
Bereits bei der Abschlussveranstaltung des Projektes „WOMAN“ bestätigten die teilnehmenden Studentinnen den erhaltenen Mehrwert durch das Mentoringprogramm im Rahmen des Projekts. Hier konnten individuelle Themen angesprochen werden, die sonst nirgends im Programm Platz fanden. Beim anschließenden Netzwerktreffen wurde das Karriere- und Personalentwicklungsinstrument Mentoring nochmals genauer unter die Lupe genommen.
Nach einführenden Worten der Gastgeberin Gertraud Oberzaucher (bmvit) informierte Nicole Schaffer vom FEMtech kompetenzzentrum über die Fördermöglichkeiten bei FEMtech. Darauf folgte ein Impulsreferat von Sabrina Schütz-Oberänder zum Thema „Mentoring als erfolgreicher Wegbegleiter“. Die Geschäftsführerin der Entwicklungsagentur Kärnten, die bereits Erfahrungen als Mentée und Mentorin sammeln konnte, betonte die Wichtigkeit der klaren Zielsetzung für den Erfolg von Mentoring. Das betrifft vor allem die Inhalte sowie die Dauer der Mentoringbeziehung.
Im Anschluss daran brachten ehemalige MentorInnen und Mentées ihre persönlichen Erfahrungen ein und Ursula Liebhard vom Business Frauen Center Kärnten berichtete über den Prozess, Mentoringpaare zu matchen und während der gesamten Zeit zu begleiten. Demnach ist erfolgreiches Matchen bei Mentoringprogrammen ein wohl überlegter, aufwendiger Prozess. Das Business Frauen Center führt dazu Einzelgespräche mit den Beteiligten und erfragt dabei die jeweiligen Anforderungen und Wünsche. Darauf folgen ein detailliertes Screening der Lebensläufe und eine Einschätzung der Personen auf individueller Ebene.
Die meisten Podiumsgäste beurteilten Mentoring in ihren Erfahrungsberichten durchwegs positiv und sind bzw. waren bis weit über die Projektlaufzeit mit ihren MentorInnen und/oder Mentées in Kontakt, teilweise beruflich aber auch privat. Alle sind sich darüber einig, dass ein Mix von elektronischer Kommunikation und Face-to-face-Treffen ca. einmal monatlich sehr erfolgsversprechend für die Mentoringbeziehung ist. Bei der abschließenden sehr angeregten Diskussion mit den TeilnehmerInnen wurde das Resumée gezogen, dass der Mentoring-Prozess ein Geben und ein Nehmen für MentorInnen und Mentées bedeutet und schlussendlich zu einer Weiterentwicklung von beiden führt.
Darauf folgte Networking am Buffet, wo ausgiebig weiterdiskutiert wurde und sich die TeilnehmerInnen über die Maßnahmen von FEMtech informierten.
Einladung und Programm (pdf)
"WOMAN" Abschlussbericht (pdf)
PRÄSENTATION:
Sabrina Schütz-Oberländer, Geschäftsführerin Entwicklungsagentur Kärnten (pdf)
BERICHT: 27. FEMtech Netzwerktreffen
Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen trafen sich am 28. Juni 2010 rund 100 TeilnehmerInnen zum mittlerweile bereits 27. FEMtech Netzwerktreffen und übten sich in „aktiver Vernetzung“.
Nach einführenden Worten der Gastgeberin Gertraud Oberzaucher (BMVIT) informierte die von Beatrix Hausner (FEMtech kompetenzzentrum, ÖGUT) anmoderierte Kommunikationsberaterin Ursula Lengauer über die verschiedenen Formen von Beziehungsebenen, sowie die Unterschiede von Frauen- und Männernetzwerken.
Im Anschluss konnte das Gehörte im Rahmen eines „Social Capital Cafés“ diskutiert werden. Diese Form des Netzwerkens lehnt sich zwar an das Konzept des „Speed datings“ an, gibt aber im Unterschied dazu gleichzeitig eine konkrete Diskussionsgrundlage vor. An mehreren Tischen saßen sogenannte „GastgeberInnen“ bereit, die gemeinsam mit jeweils bis zu acht NetzwerkerInnen gezielte Fragen, wie etwa „Wie kann eine Frau aus flüchtigen Kontakten nachhaltige Beziehungen entwickeln?“, oder „Wie können Kontakte gepflegt werden, die emotional belastet sind?“ diskutierten. Nach ein paar Minuten ertönte – wie beim Speed dating – eine Glocke, und die TeilnehmerInnen wechselten die Tische und somit die zu diskutierende Fragestellung.
Insgesamt wurden sieben spannende Thesen behandelt. Dass dennoch keine hitzige Workshopatmosphäre aufkam, war durchaus gewünscht und auch Ziel dieses Abends. Denn nicht Ergebnisorientierung stand im Vordergrund, sondern zwangloses Netzwerken und sommerliches get together. Dass dies optimal gelungen ist, bewiesen die zahlreichen follow-up-Gesprächsrunden, die im Anschluss an das „Social Capital Café“ während des Abendbuffets im Garten des Hotels entstanden sind.
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HANDOUT:
BERICHT: 26. FEMtech Netzwerktreffen
Warum Frauen höher qualifiziert sind und Männer trotzdem mehr verdienen
Der naturwissenschaftlich-technische F&E-Bereich ist nicht nur ein expandierender Sektor, sondern bietet für Frauen ein vergleichsweise hohes Lohnniveau: Während der Einkommensdurchschnitt aller Beschäftigungsbereiche bei rund 23.000.- im Jahr liegt, kann man hier mehr als 50.000.- verdienen.
Die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und von „Synthesis“ durchgeführte FEMtech-Studie „Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern im Bereich Forschung und Entwicklung – Ausmaß und Ursachen der Einkommensungleichheit“, die beim Netzwerktreffen erstmalig präsentiert wurde, zeigt die Einkommenssituation von Frauen und Männern, die im Bereich Forschung und Entwicklung auf naturwissenschaftlich-technisch orientierten Arbeitsplätzen beschäftigt sind, auf und liefert Daten, die es erlauben, die geschlechtsspezifischen Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zu quantifizieren und Einflussfaktoren transparent zu machen.
„Die insgesamt sehr vorteilhafte Einkommenssituation betrifft aber nicht alle Personen im gleichen Ausmaß: Frauen erzielen im Jahr um rund 29,7 Prozent weniger Einkommen als Männer“, so Petra Gregoritsch von Synthesis Forschung. Dabei spielen die geringeren Wochenarbeitszeiten der Frauen nur bedingt eine Rolle. Auch vollzeitbeschäftigte Frauen hinken um 22 Prozent mit ihrem Monatseinkommen dem ihrer männlichen Kollegen hinterher.
Für das Aufgehen der Einkommensschere zwischen den Geschlechtern sind, so das Studienergebnis, mehrere Faktoren verantwortlich. „Den größten Einfluss auf die Einkommensdiskrepanz hat der Startnachteil der Frauen beim beruflichen Einstieg“, so Gregoritsch. Fast drei Viertel der Einkommensdifferenz sind darauf zurückzuführen, dass Frauen bereits mit einem niedrigeren Einkommen als Männer ihr Berufsleben beginnen. „Die Berufsstartphase bietet daher einen der größten Hebelpunkte zur Verringerung der Einkommensungleichheit.“
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten ExpertInnen über geschlechtsbedingte Einkommensunterschiede und über mögliche Maßnahmen, die Situation zu Gunsten von Frauen zu verändern. „Wenn die Gehälter in Österreich transparenter wären, hätten Frauen einen Referenzwert bei Gehaltsverhandlungen“, entgegnete Helmut Mahringer vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung, dem Einwand, dass Frauen (vor allem) beim Berufseinstieg ein geringeres Gehalt erwarten und verlangen als Männer.
Eine generelle prozentuelle Lohnerhöhung für Frauen hält Rudolf Lichtmannegger, Wirtschaftskammer Österreich, nicht für sinnvoll. Man solle eher bei jedem neuen Beschäftigungsverhältnis ansetzen, um so die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen langfristig zu schließen.
Julian Mauhart, Deloitte Consultung GmbH, verwies darauf, dass Unternehmen Entlohnung bzw. Aufstiegsmöglichkeiten in ihren Betrieben verstärkt strukturieren sollten, denn „je strukturierter die Entlohnung ist, umso geringer sind die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern, je strukturierter die Aufstiegschancen, desto planbarer sind Karrieren für Frauen.“
Eine Forcierung der Einkommenstransparenz bzw. diskriminierungsfreie Arbeitsplatzbewertungen forderte Nicole Schaffer, Joanneum Research – FEMtech kompetenzzentrum. Um die Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern zu Gunsten der Frauen zu verändern, seien dabei auch gesetzliche Regellungen bzw. entsprechende Sanktionen nicht auszuschließen.
Beim anschließenden Networking am Buffet diskutierten die TeilnehmerInnen angeregt über das Ergebnis der Studie, die Einkommensungleichheit in Österreich und die Effizienz möglicher Lösungsansätze.
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BERICHT: 25. FEMtech Netzwerktreffen
Gezielte Nachwuchsförderung für den NAWITECH Bereich
Wirtschaft und Industrie brauchen qualifizierte technisch-naturwissenschaftliche MitarbeiterInnen. Dieser Bedarf kann nur gedeckt werden, wenn eine gezielte Nachwuchsförderung im Hinblick auf die Studienwahl und den Einstieg in die Berufswelt stattfindet.
Das 25. FEMtech Netzwerktreffen vom 18. Jänner 2010 in Wien thematisierte die Herausforderungen, die bei der technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchsförderung zu bewältigen sind. Yves Jeanrenaud präsentierte in seinem Impulsreferat die Studie „Spurensuche“ der Technischen Universität München, die am Beispiel der neun führenden deutschen technischen Universitäten untersuchte, mit welcher Motivation und Selbsteinschätzung Studienentscheidungen getroffen werden und warum Frauen und Männer ihr Studium abbrechen oder die Studienrichtung ändern.
Im Rahmen der Untersuchung zeigte sich, dass junge Männer sich besser durch die Schule auf das Studium vorbereitet fühlen als junge Frauen. Studentinnen in mathematisch-technischen Studiengängen sind zwar sozial integriert, es mangelt aber an professioneller Integration bzw. Karriereförderung. Unabhängig von den erbrachten Leistungen ist die Selbsteinschätzung von Frauen durchgängig und ausnahmslos schlechter als die der Männer. Studentinnen beschäftigen sich daher auch eher mit dem Gedanken (und auch dessen Realisierung) ihr Studium abzubrechen.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion stellten ExpertInnen ihre Konzepte zur Vermittlung von Forschung bei SchülerInnen bzw. Initiativen der Förderung von Karrieren technisch-naturwissenschaftlicher Studentinnen vor und beleuchteten die Herausforderungen, die bei der Nachwuchsförderung zu bewältigen sind.
Roland Fischer, TU Graz, verwies auf das FEMtech Karrierewege Projekt „ErFIndERInnen“, bei dem ausgewählte Studentinnen durch Qualifizierungsmodule gezielt gefördert und auf ihre spätere Karriere in Industrie und Technik vorbereitet werden.
An Medienformaten, die sich mit der Kommunikation, Diskussion und Verbreitung komplexerer Fragestellungen im Bereich von Wissenschaft und Technologien für jugendliche Zielgruppen beschäftigen, mangelt es immer noch. Die wenigen bestehenden Formate sind zudem männlich dominiert. So werden nicht nur Klischeevorstellungen weiter transportiert, sondern auch neue Sichtweisen auf aktuelle Fragestellungen neuer Technologien behindert.
Im Forschungsvorhaben „NeVisET“, vorgestellt von Hannes Raffaseder, Fachhochschule St. Pölten, wird zunächst in ausgewählten audiovisuellen Medienformaten zur Wissenschafts- und Technologiekommunikation für jugendliche Zielgruppen unter besonderer Berücksichtigung von Genderaspekten recherchiert, analysiert, kategorisiert und evaluiert. Anschließend werden drei Pilotsendungen prototypisch produziert.
Die Kommunikationsinitiative „fti…remixed“ des bmvit, vorgestellt von Silvia Vertetics, führt Themen aus Forschung, Technologie und Innovation an Jugendliche heran und kombiniert dazu Web2.0 Anwendungen mit fti-Dialogen. Jugendliche sind zum Mitmachen an der Gestaltung von Forschung, Technologie und Innovation eingeladen, indem sie selber fti-Inhalte finden, vorschlagen und im Web generieren. Vertetics: „Den Jugendlichen macht dieses Projekt Spaß und sie merken, dass die Dinge, mit denen sie sich beschäftigen, auch im Alltag relevant sind.“
Auch „generation innovation“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), hier gemeinsam mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. „Gerneration innovation bietet SchülerInnen ab dem vollendeten 15. Lebensjahr in den Sommermonaten die Möglichkeit ein einmonatiges qualifiziertes Praktikum bei forschungsnahen heimischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu absolvieren, um so erste Erfahrungen mit Forschung und Entwicklung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik zu sammeln“, so Petra Wagner-Luptacik.
Anregungen und Fragen aus dem Publikum an die Teilnehmer der Podiumsdiskussion zeigten, wie viel noch zu tun ist, damit Mädchen einen Zugang zu technisch-naturwissenschaftlichen Studien und Berufen finden bzw. sich ihnen die gleichen Karrierewege eröffnen wie ihren männlichen Mitstudenten.
Mit Networking am Buffet rundeten ReferentInnen und TeilnehmerInnen die gelungene Veranstaltung ab.
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PRÄSENTATION:
BERICHT: 24. FEMtech Netzwertreffen in Tirol
Beim 24. FEMtech Netzwerktreffen, das am 27. Oktober 2009 in Innsbruck in Kooperation mit der Tiroler Zukunftsstiftung stattfand, wurden zwei Vorzeigeprojekte aus Tirol von „FEMtech Karriere“ vorgestellt. Die Veranstaltung bot dem anwesenden, äußerst interessierten Publikum einen guten Überblick über die verschiedensten Maßnahmen zur Schaffung von Chancengleichheit im Unternehmen bzw. in Forschungseinrichtungen.
Johanna Bernhardt von der Tiroler Zukunftsstiftung betonte den bestehenden Handlungsbedarf in der Umsetzung. Sie sieht in der Schaffung von Chancengleichheit großes Potenzial und Chancen, die oft zu wenig von Unternehmen berücksichtigt werden.
Susanne Reither von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) weist darauf hin, dass „FEMtech Karriere“ keine klassische Forschungs- oder Humanressourcenförderung ist, sondern ein Maßnahmenbündel für strukturelle Veränderungen im Sinne von Chancengleichheit.
Das Unternehmen Oroboros setzt zur Zeit eine Karriere-Förderung um, die von Andrea Gnaiger vorgestellt wurde. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Qualifizierung und dem Mentoring von Frauen. Die Ziele sind vielfältig: den Frauenanteil mit einer längerfristigen Bindung im Unternehmen steigern, die Frauen bei ihrer Karriere unterstützen, die Arbeitszufriedenheit des gesamten Teams unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance erhöhen und die Teambildung in gemischtgeschlechtliche Teams steigern.
Cemit – Center of Excellence in Medicine and IT hat bereits eine Förderung umgesetzt mit dem Ziel, Frauen in der industriellen Forschung zu stärken und Frauen in Führungspositionen zu holen. Elisabeth Lukasser-Vogl berichtete über die guten Erfolge im Unternehmen. Das Genderbewußtsein wurde maßgeblich gesteigert und es gibt ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern. Für Frauen ist es möglich, auch in Teilzeitbeschäftigung eine Führungsposition auszuüben und die Einrichtung von Gleitzeiten und flexiblen Arbeitszeitmodellen wird von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr positiv bewertet.
Die FEMtech Expertin des Monats September 2008, Ingrid Kohl von Ionimed rundete die Veranstaltung mit ihrem Erfahrungsbericht ab. Sie erlebte als Frau in der Technik Diskriminierung vor allem dort, wenn man sie als junge Frau nicht einstellte, weil die Personalverantwortlichen befürchteten, sie könnte gleich schwanger werden und damit als Arbeitskraft für das Unternehmen ausfallen. Besonders wichtig für sie ist, jungen Mädchen als positives Role Model in den Medien zu zeigen, dass Frau in der Technik sehr erfolgreich sein kann und dort spannende Aufgaben warten.
Eine angeregte Diskussion und intensives Networking am Buffet rundeten die gelungene Veranstaltung ab.
Einen guten Überblick über die verschiedensten Maßnahmen, die in Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bereits umgesetzt wurden, bietet die soeben erschienene Broschüre „FEMtech Karriere. Innovative Ansätze zur Erhöhung von Chancengleichheit in F&E“. Zwölf geförderte Projekte werden vorgestellt und Projektverantwortliche sowie Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsführung kommen zu Wort und geben einen guten Einblick in die Umsetzung und Praxis der Förderung.
Broschüre "FEMtech Karriere. Innovative Ansätze zur Erhöhung von Chancengleichheit."
DOWNLOADS:
TeilnehmerInnenliste
Einladung und Programm
PRÄSENTATIONEN:
Inge Schrattenecker_FEMtech kompetenzzentrum
Susanne Reither_FFG
Andrea Gnaiger_Oroboros
Elisabeth Lukasser-Vogl_Cemit
Ingrid Kohl_Ionimed
BERICHT: 23. FEMtech Netzwerktreffen
Beim 23. FEMtech Netzwerktreffen, das am 28.09.2009 im Tech Gate Vienna stattfand, wurden drei der derzeit sechs geförderten FEMtech FTI-Projekte zur zweiten Ausschreibung vorgestellt. Gleichzeitig fungierte das Treffen als Kick-off dieser FEMtech Förderlinie.
FEMtech FTI-Projekte zielen darauf ab, Forschungsinhalte um die Gender-Dimension zu erweitern, so Inge Schrattenecker vom FEMtech Kompetenzzentrum. „Die Gender-Dimension erhöht die Qualität und die Bedarfsgerechtigkeit von Lösungen, diversifiziert das Angebot und bringt neue Marktpotenziale.“ Die Gender-Dimension und -bezüge eines Forschungsthemas zu erkennen sei als Herausforderung zu betrachten, Erfolgsfaktoren seien bereits vorhandene Gender-Kompetenz und das Nutzen von einschlägigem Grundlagenwissen sowie Achtsamkeit, bestehende Rollenbilder nicht zu reproduzieren. Die aktuelle, zweite Ausschreibung ist noch bis 23. November 2009 für Einreichungen geöffnet.
„Companions für Userinnen (C4U)“ heißt eines der von FEMtech geförderten FTI-Projekte, das von Brigitte Krenn, Österreichische Studiengesellschaft für Kybernetik, vorstellt wurde. Companions, virtuelle oder gegenständliche in Form von Robotern, sind sprachbasierte Helfer im Alltag, die als sprechende Kunstfigur am PC-Monitor oder als Serviceroboter zwischen der digitalen und der realen Welt vermitteln. Da wir in einer Welt der fortschreitenden Digitalisierung verschiedenster Lebensbereiche leben, brauchen wir ein besseres Verständnis davon, wie Frauen und Männer mit diesen virtuellen Begleitern umgehen, was sie von diesen Helferleins erwarten und wie sie diese wahrnehmen.
C4U möchte dazu beitragen, dass Genderaspekte bei der sozialen Akzeptanz kommunikativ agierender Companions berücksichtigt werden. Die Einbeziehung der Genderperspektive in die Technologieentwicklung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt unter Berücksichtigung technologiebedingter Effekte betrachtet Projektleiterin Brigitte Krenn als Herausforderung.
Beim zweiten geförderten Projekt, das vorgestellt wurde, geht es um die Modellierung geschlechterspezifischer Unterschiede bei der Entscheidungsfindung in der Qualitätssicherung. „Stimmt es mathematisch, dass bei der Qualitätssicherung in der Produktion Frauen besser sind?“, so Christian Eitzinger, Profaktor GmbH, zur Leitfrage für das Projekt GenClass.
Die Endprüfung von Produktionsanlagen wird überwiegend von Frauen durchgeführt, da Frauen reproduzierbarer entscheiden. Die Überprüfung, ob diese Beobachtung mathematisch nachweisbar ist, neue Lernverfahren für automatische Prüfsysteme zu erbringen und die Untersuchung soziologischer Einflussfaktoren sind die Kernthemen von GenClass.
Das Projekt FEMroute wurde von Elisabeth Häusler, Salzburg Research ForschungsgesmbH, vorgestellt. Bei FEMroute geht es um die Berücksichtigung gender-spezifischer Bedürfnisse in mobilitätsunterstützenden Diensten mit den Zielen die Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Bereich der Routenplanung zu analysieren sowie ein BenutzerInnenmodell zur Erstellung gender-spezifischer Routenbeschreibungen zu entwickeln. Weiters sollen Geodaten mit gender-spezifischen Informationen angereichert und für entsprechende Aspekte in der Routenplanung sensibilisiert werden.
Projektleiterin Elisabeth Häusler: „Elektronische Routenplaner und Navigationssysteme, die für Frauen hergestellt werden, unterscheiden sich bisher lediglich in ihrem Design. Wissenschaftliche Studien bestätigen jedoch geschlechtsspezifische Unterschiede bei Orientierung und Wegfindungsstrategien, was sich auch in den Softwarelösungen widerspiegeln sollte.“ FEMroute will dazu die entsprechenden Grundlagen schaffen.
Beim anschließenden Networking am Buffet wurde angeregt über die vorgestellten Projekte und neue Projektideen mit Genderbezug weiterdiskutiert.
Einladung und Programm (pdf)
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Bitte beachten Sie den Fotocredit: annarauchenberger.com
Benutzer: femtech
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Präsentationen:
FEMtech FTI-Projekte_Inge Schrattenecker (pdf)
Companions für Userinnen_Brigitte Krenn (pdf)
GenClass_Christian Eitzinger (pdf)
FEMroute_Elisabeth Häusler (pdf)
BERICHT: 22. FEMtech Netzwerktreffen: SOMMERFEST
Das 22. FEMtech Netzwerktreffen stand ganz im Zeichen von „aktiver Vernetzung“ und wurde von den BesucherInnen sehr gut angenommen.
Die neue SPÖ-Frauenchefin, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek eröffnete den Abend und freute sich bei ihrer Ansprache ganz besonders über diese kreative Version der Vernetzung. Ganz allgemein sieht die Frauenministerin im intensiven Networking eines der Schlüsselelemente ihrer Arbeit.
Gertraud Oberzaucher, FEMtech-Programmverantwortliche im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) folgte mit dieser Veranstaltung einem vielfachen Wunsch nach mehr Vernetzung, der von den Forscherinnen der rasant wachsenden FEMtech Expertinnendatenbank immer wieder geäußert wurde.
Unter den zahlreichen Anwesenden fanden sich VertreterInnen aus Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, wie zum Beispiel vom Austrian Institute of Technology (AIT), AGES, Affiris AG, Hilti Austria, T-Mobile, Ecoplus, TU Wien, JOANNEUM RESEARCH, der FH Technikum Wien oder auch der Medizinischen Universität Wien.
„Die Methode eignet sich besonders gut, um schnell, gezielt und vor allem sehr effizient zu netzwerken“, betont Alexandra Ebner von zak!designs. Beim Power-Networking werden innerhalb kurzer Zeit möglichst viele Kontaktgespräche mit allen Anwesenden geführt. In den vorgegebenen 60 Sekunden reduziert sich das Gespräch zwangsläufig auf die wichtigsten Fakten, bzw. werden die Koordinaten ausgetauscht, bevor es zum nächsten Tisch weitergeht.
Mehr Zeit hatten die Gäste dann im Rahmen des zwanglosen Networkings am Buffet. Die zahlreichen TeilnehmerInnen waren dermaßen begeistert von dieser Methode und den ausgezeichneten Kontakten, die sie knüpften, dass eine Wiederholung nächsten Sommer als Fixpunkt im FEMtech Kalender eingeplant wird.
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BERICHT: 21. FEMtech Netzwerktreffen
Muss Frau ein Mann sein, um Karriere zu machen?
Das 21. FEMtech Netzwerktreffen beschäftigte sich mit dem Thema „Frauenkarrieren in F&E“.
Trotz gleicher Bildungsabschlüsse gelingt es Frauen bisher nicht, auf der Karriereleiter ebenso zu reüssieren wie ihre männlichen Kollegen. Wirtschaftlich schwierige Zeiten wie diese begünstigen zusätzlich das Festhalten an alten Rollenmustern und binden Frauen wieder mehr an Heim und Herd, verweist Gertraud Oberzaucher vom FEMtech kompetenzzentrum anlässlich des 21. FEMtech Netzwerktreffens, dass am 20.04.2009 im Tech Gate Vienna stattfand, auf Einschätzungen der Frauenrechtsikone Alice Schwarzer.
Die Förderung der Karrierechancen von Frauen stellt eine wesentliche Zielsetzung der FEMtech Aktivitäten dar. Studien zeigen, dass an verschiedenen Stellen der Karriereleiter für Frauen spezifische Weichenstellungen erfolgen. Zudem zeigen sich auch dort, wo vergleichbare Karrierebedingungen für Frauen und Männer vorzufinden sind, Unterschiede. Das 21. Netzwerktreffen, moderiert von Karin Bauer, Der Standard, betrachtete die „Frauenkarrieren in Forschung und Entwicklung“ genauer.
„Das Wichtigste ist die Macht des Handelns zu bewahren, zu wissen, dass es sich bei Entscheidungen um Entscheidungsketten handelt, dafür zu sorgen, nicht in eine Sackgasse oder einen Hinterhalt zu geraten“, rät Ingela Bruner, Altrektorin der Universität für Bodenkultur, Wissenschafterinnen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie unfair es sein kann, in ein Spiel zu geraten, in dem man die „Spielregeln auf einem unebenen Spielbrett“ nicht kennt. Bei einer Ausschreibung müssen die Auswahlkriterien vorher festgelegt werden, damit auch Frauen die Chance haben, Führungspositionen zu erreichen und zu erhalten, fordert Ingela Bruner.
Helene Schiffbänker vom FEMtech kompetenzzentrum verwies in ihrem Vortrag zum Thema „Karrierebilder in der industriellen Forschung“ darauf, dass Karrieren in Forschung und Entwicklung nach objektiven, aber auch nach subjektiven Kriterien als erfolgreich einzustufen sind. Ihrer Meinung nach dominieren subjektive Kriterien wie „Spaß an der Arbeit“, „nicht immer dasselbe tun“, eigenständig arbeiten“, „Balance zwischen Beruf, Familie und Freizeit“ oder „Aufstieg, Einkommen“ gegenüber dem objektiven Karriereerfolg und sind aufgrund der negativen Erfahrungen von Frauen mit dem System relevanter.
„Eine Frau muss ein Mann sein, um Karriere zu machen“ ist das Fazit des Psychologen Guido Strunk vom Forschungsinstitut für Gesundheitsmanagement und Gesundheitsökonomie. Im Rahmen des WU-Projekts ViCaPP, bei dem die Einflussfaktoren auf Karrieren untersucht werden, zeigte sich, dass es für Frauen nicht reicht, gut zu sein. Untersuchungen an „virtuellen Zwillingen“, Paaren aus Männern und Frauen, die sich in keiner anderen Hinsicht als ihrem biologischen Geschlecht voneinander unterscheiden, zeigen, dass Frauen im Verlauf von zehn Jahren trotz gleicher Ausgangssituation um mehr als EUR 71.000 weniger verdienen als Männer.
Der Frage nach den Ursachen für die Unterschiede zwischen akademischen Karrieren von Männern und Frauen ging Jutta Dalhoff, Leiterin des CEWS, nach. Das CEWS ist eine Einrichtung für Wissenschafterinnen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und politischen Gremien, das sich als nationaler Knotenpunkt zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Mannern in Wissenschaft und Forschung in Deutschland etabliert hat. Jutta Dalhoff ortet Karriere-Barrieren für Frauen sowohl auf struktureller als auch auf internaler Ebene: Frauen werden zum Beispiel bei der Nachwuchsrekrutierung weniger ins Visier genommen als Männer, bei Leistungs- und Verfügbarkeitserwartungen schneiden sie schlechter ab, sie investieren weniger Zeit in Selbstpräsentation, Vorträge und Publikationen und ihre Berufsmotivation ist stark inhaltlich geprägt, während auf Position und Aufstieg weniger Wert gelegt wird.
Aspekte wie „Sind Frauen vielleicht zu sachorientiert?“ oder Forderungen wie „Frauen brauchen mehr Machtkompetenz“ wurden bei der anschließenden Podiumsdiskussion angesprochen und beim Networking am Buffet angeregt weiterdiskutiert.
Die Fotos zum Netzwerktreffen finden Sie HIER.
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Einladung und Programm (pdf)
Präsentationen:
Ingela Bruner (pdf)
Helene Schiffbänker (pdf)
Guido Strunk (pdf)
Jutta Dalhoff (pdf)
BERICHT: 20. Netzwerktreffen, Wien
FEMtech meets Fiction: Wissenschafterinnen im TV
Mittwoch, 03. Dezember 2008, 17:00 - 19:00 Uhr
Das 20. Netzwerktreffen beschäftigte sich mit den Fragen: Welche Chancen bieten Spielfilme und Serien, das Interesse junger Frauen an naturwissenschaftlich-technischen Berufen zu steigern und entsprechende Forschungsleistungen breiten Publikumsschichten näher zu bringen? Wie können Wissenschafterinnen im TV sichtbarer gemacht werden?
Nach der Begrüßung durch Gertraud Oberzaucher, BMVIT, stellte Hedwig Zehetner, Leiterin des ORF-Medienrates, fest, dass die Rollenbilder in Unterhaltungsserien aus Publikumssicht fortschrittlicher geworden sind. Allerdings seien die Veränderungen vorwiegend auf strukturelle Rahmenbedingungen beschränkt: Gezeigt werden zwar berufstätige und finanziell unabhängige Frauen, das individuelle Verhalten der Serienfiguren bleibe aber überwiegend konventionell – meist treffen Männer Entscheidungen, Frauen ordnen sich in Interaktionen eher unter.
Zuseher und Zuseherinnen, so die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung des Fessel-Instituts von 2003 und der ORF-Publikumsratsstudie 2004, wünschen sich bei weiblichen Serienfiguren mehr Ausgewogenheit zwischen „männlichen“ Eigenschaften wie Selbstbewusstsein, Schlagfertigkeit und „weiblichen“ wie soziale Kompetenz, Mitgefühl, Attraktivität. Beim Anforderungsprofil an männliche Serienfiguren werden fast alle Serienhelden akzeptiert mit Ausnahme des fehlerlosen Superhelden, der kaum eine Möglichkeit zur Identifikation bietet.
„Allmählich arbeiten auch vereinzelt Wissenschafterinnen in geheimen Labors, an zweifelhaften Projekten, an der Zerstörung der Welt“, so die Wiener Mediensoziologin Eva Flicker im Rahmen ihres Referates. Treten Frauen als Wissenschafterinnen in Spielfilmen auf, so vordergründig geschlechtsneutral, abhängig vom männlichen System und meist in der Form, dass Wissenschaft ihr einziger Lebensmittelpunkt ist. Beruf und Erotik sind nur sehr schwer miteinander zu verbinden – weibliche Wissenschafterinnen in Spielfilmen haben zudem keine Kinder. Flicker: „Filmwissenschafterinnen sind brauchbare Figuren um ambivalente Themen zu transportieren: unklare Zukunft, Verhältnis Natur-Mensch-Technik, Isolation-Weltall, Außerirdisches Leben, Gefühle/Ängste, Intuition…“
Marion Esch, Ferntec. Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH, stellte das Projekt „MINTIFF: Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften und Chancengleichheit im Fiction-Format“ vor. Obwohl es in kaum einem anderen Berufsfeld so viele Chancen gebe, im interdisziplinären Team Zukunft zu gestalten, haben MINT-Berufe, so Esch „ein ‚uncooles’ Image und gelten als anspruchvoll, unkreativ, unkommunikativ und als Männerdomäne“. Weiters seien technisch-naturwissenschaftliche Berufe wenig passfähig zu Wünschen, Werten und dem Selbstbild junger Frauen.
Zu den Zielen des Projekts MINTIFF gehören u.a. die Erkundung des Potenzials von Fernsehserien und –filmen für die Popolarisierung von MINT-Berufen, das Eröffnen von Dialogmöglichkeiten für die MINT-Welt und die Fernsehwelt, die Verbesserung der Wissensgrundlagen zum Einfluss der Medien auf die Berufspräferenzen und die Studie- und Berufswahl, das Suchen nach interessanten und relevanten Themen, Geschichten und Figuren aus Sicht der MINT-Forschungswelt bzw. Inspiration und Anreize für innovative Stoffentwicklungen in Form von Events, Workshops, Treatmentförderungen zu bieten.
Networking am Buffet und eine Preisverlosung mit einem Paar Damenskier ATOMIC Cloud 7 als Hauptpreis ließen das 20. Netzwerktreffen vorweihnachtlich ausklingen.
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