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Frauen in Forschung & Technologie
Wissen

im Unternehmenssektor

Wissenschaftliche Beschäftige in Forschung und Entwicklung

Wien und Tirol weisen die höchsten Frauenanteile am F&E-Personal im Unternehmenssektor auf. Schlusslicht sind Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg.

Der Unternehmenssektor ist entsprechend der ÖNACE-Klassifikation in verschiedene Wirtschaftszweige untergliedert. Die einzelnen Wirtschaftszweige weisen nicht nur ein sehr unterschiedliches Ausmaß an F&E-Aktivitäten auf, sondern sind auch durch unterschiedlich hohe Frauenanteile gekennzeichnet. Den mit Abstand höchsten Frauenanteil beim F&E-Personal im Jahr 2015 weist der Wirtschaftszweig ,,Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie" (57%) sowie die Wirtschaftsklasse ,,pharmazeutische Erzeugnisse" (51%) auf. Die niedrigsten Frauenanteile verzeichnen die Wirtschaftsklassen „Metallerzeugnisse“, „Kraftwagen und Kraftwagenteile“, „Bau“, „Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)“ und „sonstiger Fahrzeugbau“ mit einem Frauenanteil von jeweils 5% bis 7%.

Im Bundesländervergleich ist der Frauenanteil bei den Beschäftigten im F&E-Unternehmenssektor in Tirol mit 23% am höchsten, gefolgt von Wien mit rund 22%, der Steiermark und Niederösterreich (16%). Das Schlusslicht bilden Kärnten (13%), Burgenland (12%), Salzburg (11%), Oberösterreich und Vorarlberg (jeweils 9%). Zwischen 2013 und 2015 ist der Frauenanteil im Unternehmenssektor nur in Tirol und Kärnten angestiegen, in Wien, in der Steiermark und in Salzburg ist er stagniert und in den restlichen Bundesländern sogar rückläufig.

Der Frauenanteil beim F&E-Personal schwankt nach Beschäftigungsgrößenklassen. Kleinst- und Kleinbetriebe (jeweils 19%) weisen einen etwas höheren Frauenanteil beim F&E-Personal auf als Mittel- und Großbetriebe (16% bzw. 14%).

Der Unternehmenssektor wird in zwei große F&E-relevante Bereiche unterteilt: Die Sachgüterproduktion und den Dienstleistungssektor. Im Dienstleistungssektor (22%) ist der Frauenanteil am F&E-Personal mehr als doppelt so hoch als in der Sachgüterproduktion (13%). Ein weiterer Subsektor des Unternehmenssektors ist der IKT-Sektor. Dieser weist mit rund 12% einen vergleichsweise niedrigen Frauenanteil am F&E-Personal auf.

Der Unternehmenssektor ist entsprechend der ÖNACE-Klassifikation in verschiedene Wirtschaftszweige untergliedert. Die einzelnen Wirtschaftszweige weisen nicht nur ein sehr unterschiedliches Ausmaß an F&E-Aktivitäten auf, sondern sind auch durch unterschiedlich hohe Frauenanteile gekennzeichnet. Den mit Abstand höchsten Frauenanteil beim F&E-Personal im Jahr 2015 weist der Wirtschaftszweig ,,Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie" (57%) sowie die Wirtschaftsklasse ,,pharmazeutische Erzeugnisse" (51%) auf. Die niedrigsten Frauenanteile verzeichnen die Wirtschaftsklassen „Metallerzeugnisse“, „Kraftwagen und Kraftwagenteile“, „Bau“, „Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)“ und „sonstiger Fahrzeugbau“ mit einem Frauenanteil von jeweils 5% bis 7%.

Im Bundesländervergleich ist der Frauenanteil bei den Beschäftigten im F&E-Unternehmenssektor in Tirol mit 23% am höchsten, gefolgt von Wien mit rund 22%, der Steiermark und Niederösterreich (16%). Das Schlusslicht bilden Kärnten (13%), Burgenland (12%), Salzburg (11%), Oberösterreich und Vorarlberg (jeweils 9%). Zwischen 2013 und 2015 ist der Frauenanteil im Unternehmenssektor nur in Tirol und Kärnten angestiegen, in Wien, in der Steiermark und in Salzburg ist er stagniert und in den restlichen Bundesländern sogar rückläufig.

  • Der Frauenanteil beim F&E-Personal schwankt nach Beschäftigungsgrößenklassen. Kleinst- und Kleinbetriebe (jeweils 19%) weisen einen etwas höheren Frauenanteil beim F&E-Personal auf als Mittel- und Großbetriebe (16% bzw. 14%).
  • Der Unternehmenssektor wird in zwei große F&E-relevante Bereiche unterteilt: Die Sachgüterproduktion und den Dienstleistungssektor. Im Dienstleistungssektor (22%) ist der Frauenanteil am F&E-Personal mehr als doppelt so hoch als in der Sachgüterproduktion (13%).
  • Ein weiterer Subsektor des Unternehmenssektors ist der IKT-Sektor. Dieser weist mit rund 12% einen vergleichsweise niedrigen Frauenanteil am F&E-Personal auf.
Frauenanteile bei Beschäftigten nach Wirtschaftszweigen
Beschäftigte nach Bundesländern
Beschäftigungsanteile nach Bundesländern
Beschäftigte nach Beschäftigtengrößenklassen
Beschäftigungsanteile nach Beschäftigtengrößenklassen
Beschäftigte nach kategorisierten Größenklassen
Beschäftigungsanteile nach kategorisierten Beschäftigtengrößenklassen
Beschäftigte nach Technologieintensität
Beschäftigte nach Wissensintensität
Beschäftigte im IKT-Sektor